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Kurz-Interview mit Achim Sinn über Risk-Management

Redaktion (allg.)

Das Spiel mit dem Risiko

Risiken rechtzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen ist mit Kosten verbunden. Kostbar können dafür die daraus gewonnenen Ergebnisse sein. Warum sich die Beschäftigung mit Risk Management lohnt und welche Schwierigkeiten viele Unternehmen mit diesem Thema haben. Die Einführung eines Risikomanagement-Systems steht in vielen Firmen vor demselben Problem: Die Notwendigkeit dazu wird erkannt, doch am Ende des Tages zählen operative Ergebnisse. Achim Sinn, Head of Global Order Fulfillment bei Drägerwerk, weiß um diese Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Risk Managements: Mit der Erkennung von Risiken sind konkrete Maßnahmen verbunden, die zu operativen Mehrkosten führen. "Daran scheitert es häufig: Risk Management ist richtig, aber mangels Geldes derzeit nicht umsetzbar."

Der Weg ist das Ziel

Bei den Drägerwerken fand keine Implementierung einer Risk Management Strategie im klassischen Sinn statt. Vielmehr ist der Weg das Ziel, wie Achim Sinn erklärt: RMS ist ein fortlaufender Prozess. "Durch eine Erhöhung der Transparenz und das Bewerten von Maßnahmen wird das Risk Management abgeleitet." Die Entscheidung, Geld zu investieren, um Risiken zu vermeiden, ist keine leichte. Beispielsweise Geld in den Aufbau von Lieferanten zu investieren, um diese aufzubauen. Manchmal zwingen aber die Ereignisse ein Unternehmen aber ganz einfach auch zum Handeln.

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