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IFOY Award 2016

Fragen und Antworten zum IFOY Award 2016

Der International Forklift Truck of the Year-Award, kurz IFOY, wird am 31. Mai 2016 zum vierten Mal verliehen. Fachmagazine und Hersteller führen seit Jahren regelmäßig Tests durch. Aber der IFOY gilt in der Szene als härtester und am breitesten angelegter Staplerwettbewerb in Europa. In den folgenden Punkten erklären wir, worum es bei dem Test geht.

Was wird getestet?

In den vier Kategorien des IFOY Awards konkurrieren die unterschiedlichsten Fahrzeuge um den Sieg. Jedes Flurförderzeug kann zum Test eingereicht werden. Und es sind alle vertreten: Von Gegengewichtsstaplern über Kommissioniergeräte oder Schubmaststapler bis hin zu Spezialfahrzeugen reicht die Palette. Mit dabei sind nicht nur alle Antriebsarten, sondern auch die wichtigsten Gewichtsklassen.

Wie wird verglichen?

Wichtiges IFOY-Prinzip: Ein direkter Vergleich scheint unmöglich. Und er findet auch nicht statt. Der IFOY Award vergleicht nicht die nominierten Fahrzeuge miteinander, sondern immer mit am Markt erhältlichen vergleichbaren Geräten. Dazu stehen den Juroren mit dem IFOY-Test und seit 2014 mit dem IFOY Innovation Check zwei wesentliche Entscheidungshilfen zur Verfügung. Der IFOY-Test misst die harten Fakten und vergleicht sie mit den Wettbewerbsgeräten. Der IFOY Innovation Check konzentriert sich ausschließlich auf die Innovationen und deren Einordnung im Marktvergleich. Darüber hinaus fahren und testen die Jurymitglieder anlässlich des IFOY-Testtages alle nominierten Geräte selbst.

Wie läuft der Test ab?

Der IFOY-Test basiert auf dem Andersom-Test des niederländischen Fachjournalisten TheoEgberts. Seit 1988 haben weit mehr als 300 verschiedene Gabelstapler und Lagertechnik-Flurförderzeuge den Andersom-Test durchlaufen. Damit verfügt er über die europaweit größte Vergleichsdatenbank unabhängiger Testdaten und gilt als Benchmark im Bereich Flurförderzeuge. Diese Vergleichsdatenbank in Kombination mit dem unabhängigen Test ermöglicht es der Jury, unterschiedliche Bewerberfahrzeuge mit ihren jeweiligen Wettbewerbsprodukten zu vergleichen und damit ein objektives Votum abzugeben.

Wo werden die Geräte getestet?

Alle nominierten Fahrzeuge durchlaufen 2016 eine Woche lang in einer Halle des IFOY-Partners CeMAT in Hannover das Testprotokoll. Der IFOY-Test fokussiert dabei auf den praktischen Einsatz von Staplern. Getestet werden unter anderem Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Sicherheit, Ergonomie und Design der Geräte.

Um eine Verfälschung der Testergebnisse durch äußere Einflüsse wie zum Beispiel Beleuchtung, Wetterbedingungen oder Gangbreiten zu vermeiden und so die Vergleichbarkeit der Daten zu gewährleisten, schafft die Testhalle identische Umgebungsbedingungen für alle Bewerber. Im Anschluss an die Testwoche müssen sich alle Fahrzeuge am IFOY-Testtag dem Urteil der Juroren stellen.

Was sagt der IFOY Innovation Check aus?

Der Innovationswert ist eines der wesentlichen Bewertungskriterien der Jury des IFOY Awards. Um diese Frage vom technologischen Standpunkt beantworten zu können, ist ein Technologienvergleich mit den Marktstandards nötig. Für diesen IFOY Innovation Check beurteilten 2016 Guido Follert, ein Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund, und Prof. Dr. Rainer Bruns von der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg alle nominierten Geräte. Für den IFOY Innovation Check werden die schriftlichen Unterlagen zur IFOY-Bewerbung analysiert und die dort hervorgehobenen Funktionen und Eigenschaften ins Verhältnis zum Stand der Technik gesetzt.

Die von den Herstellern der Flurförderzeuge in ihren Unterlagen und Präsentationen unterschiedlich stark betonten Innovationen werden vor Ort anhand von Sichtprüfungen und teilweise mithilfe einer Funktionsprüfung nachvollzogen und ihre Funktion verifiziert. Bei der Bewertung werden sowohl innovative Weiterentwicklungen als auch gelungene Neukompositionen sowie echte Innovationen herausgearbeitet und beurteilt.

Testberichte 2016 im Überblick

Hinweis: Die Testberichte sowie die Soft und Hard Facts  sind Anhaltspunkte für die Jury. Sie geben keine Auskunft darüber, wer der Sieger ist.

Kategorie: Counter Balanced Trucks (Gegengewichtsstapler) bis 3,5 Tonnen

  • ECB18C, BYD Europe (Elektro)
  • C-5 Vierrad-LPG, Crown (Treibgas)
  • Traigo 48 Lithium Ion, Toyota Material Handling (Elektro)


Kategorie: Warehouse Trucks „Highlifters“ (Lagertechnikgeräte)

  • EKX 516, Jungheinrich
  • EXV-SF 16i, Still
  • BT Staxio SPE 140L, Toyota Material Handling


Kategorie: Warehouse Trucks „Lowlifters“ (Lagertechnikgeräte)

  • RT4020, Crown
  • EZS 5100 + GTE 312, Jungheinrich

Kategorie: Special Vehicle

  • EJQ, Jungheinrich
  • Ergopick, Still

Kategorie: Intralogistics Solutions (Systemlösungen)

  • Crown: Für die niederländische Supermarktkette Jumbo Supermarkten realisierte Crown im Vertriebszentrum in Veghel eine halbautomatische Kommissionierung für 1,4 Millionen Schnelldreher auf der Basis von „GPC 3000“-Kommissionierern mit „QuickPick Remote“.
  • SSI Schäfer: Innerhalb von drei Tagen implementierte SSI Schäfer für den im schnell wachsenden E-Commerce-Segment tätigen Fashion-Logistikdienstleister NextLevel Logistik GmbH in Eltmann, nahe Schweinfurt, eine hochflexible innerbetriebliche Flottenlösung mit Fahrerlosen Transportsystemen (FTS) vom Typ „Weasel“.
  • Still: Im Logistikzentrum Miehlen der Heuchemer Verpackung realisierte Still einen Erweiterungsbau mit PalletShuttle-Hochregallager und hat mit dem „iGoEasy System“, Fördertechniken und einer variablen Anzahl von Shuttles im Hochregallager einen wesentlichen Schritt zur Automatisierung der Prozesse getan.

 

IFOY Testberichte



Kategorie: Warehouse Trucks „Lowlifters“ (Lagertechnikgeräte)

  • RT4020, Crown
  • EZS 5100 + GTE 312, Jungheinrich


Innovation Check: Crown RT 4020

MARKTRELEVANZ

Beim Crown RT 4020 handelt es sich um einen Stand-Gabelniederhubwagen. Das Gerät ist nach Angaben des Herstellers vollständig neu entwickelt worden, orientiert sich aber an der bekannten Kategorie der Elektro-Stand-Gabelhubwagen (ESU) nach VDI 3586. Diese Geräte finden Verwendung, wenn der Anwender die maximale Nutzung der Grundfläche seines Umschlaglagers erreichen möchte und nur geringe Anteile für Verkehrswege vorsehen kann. Dies erfordert schmale und kurze Fahrzeugkonturen, die minimale Wendekreise und beste Manövrierbarkeit zulassen. Der Einsatz dieser Geräte von der LKW-Entladung bis hin zur Verteilung über längere Strecken im Umschlaglager oder Cross-Docking-Hub erfordert eine ausgewogene Kombination aus Kompaktheit für den Antrieb und den Fahrerstand verbunden mit guten Fahrleistungen. Der beschriebene Anwendungsbereich für Umschlag und Bodenlagerung weist seinen größten Marktanteil bei Logistikdienstleistern und Speditionen auf. Er wird dominiert von kombinierten Geh- und Fahr-Niederhubwagen mit ausklappbarer Standplattform. Der kleinere Anteil im benannten Anwendungsfeld wird von Stand- und Fahrersitz Modellen gebildet, wie es Crown hier mit dem Modell 4020 RT vorgestellt hat.

Obwohl der Niederhubwagen mit Standplattform heute den Anwendungsbereich dieses Fahrzeugtyps dominiert, besitzen die Geräte mit Fahrerstand eine gute Verbreitung. Zudem besitzt der Bereich des schnellen Umschlags eine ungebrochene Relevanz beim Warenumschlag an den Schnittstellen zum Straßengütertransport. Die zu erwartende hohe Nutzungsintensität dieses Gerätetyps und die hohen Belastungen der Mechanik in den kompakten Fahrzeugen lassen auf einen möglicherweise regelmäßigen Austausch nach einigen Nutzungsjahren schließen, so dass ein dauerhafter Markt für diese Fahrzeuge entsteht. Insgesamt ist die Marktrelevanz als gut einzustufen.

KUNDENUTZEN

Der explizite Kundennutzen entsteht dadurch, in engen Umgebungen sehr gut zu manövrieren verbunden mit den hohen Fahrleistungen. Hinzu kommt die erfahrbar gute Zentrierung des Crown 4020 RT auf den Fahrer verbunden mit den verschiedenen Sicherheitseinrichtungen, die die Nachteile des extrem kompakten Fahrerstands ausgleichen. Das Fahrzeug reiht sich mit den Bedienelementen und den Diagnosefunktionen ein in das von Crown bekannte Konzept und stellt damit auch impliziten Kundennutzen zur Verfügung, der sich aus der Einheitlichkeit der benannten Funktionen in der Flotte eines Herstellers ergibt. Insgesamt ist der Kundennutzen als sehr hoch einzustufen, da das Gerät die Kompaktheit zur Leistungserfüllung einerseits und die Ergonomie sowie insbesondere die Sicherheitseinrichtungen sehr gut in einer Maschine umsetzt.

NEUHEITS- / INNOVATIONSGRAD

Der Neuheits- respektive der Innovationsgrad des Crown RT 4020 ist gut, wie er für die Weiterentwicklung einer gut eingeführten Fahrzeugklasse typisch ist. Die Innovationen liegen im Detail, wie etwa bei den Sicherheitseinrichtungen, die sowohl das Herausragen des Bedienerfußes aus der Schutzkontur des Fahrerstandes verhindern (Einstiegsleiste mit Sicherheitsschaltkontakt) als auch durch den doppelten Aufstandsschutzkontakt die Möglichkeit geben, mit dem innenliegenden Spielbein den zweiten Sicherheitsschaltkontakt wenige Sekunden zu entlasten. Dies schafft wechselnde Positionen für den Fahrer und verringern das Ermüdungsrisiko bei langanhaltender Nutzung des Gerätes. Die konsequente Gestaltung des Fahrerstandes mit Ausrichtung auf ergonomische Arbeitsbedingungen weist einzelne Neuerungen wie die Formen der Ablage auf, die zwar nicht richtungsweisend innovativ sind, aber insgesamt einen guten Neuheitsgrad erkennen lassen.

FUNKTIONALITÄT / ART DER UMSETZUNG

Rein technologisch sind die benannten Eigenschaften und Funktionen gut umgesetzt. Beim Test zeigen sich die intuitive Bedienung des Gerätes und die parametrierbare Fahrcharakteristik als wichtige Faktoren, so dass der Fahrer entsprechend seines Leistungsvermögens und der Aufgabenstellung von einem ausgeglichenen bis hin zu einem sprintstarken Fahrmodus auswählen kann.

IFOY Testbericht:

Mit der RT 4000 Serie präsentiert Crown einen völlig neuen, schnellen Hubwagen. In der Reihe stehen zwei Modelle zur Verfügung; eine Steh-Variante mit Links- und Rechtshandbedienung für Blocklagerung und schmale Gänge sowie ein Sitz-Model, um Waren über weite Strecken zu transportieren. Im IFOY Test wurde der RT 4020 (Steh-Variante) getestet. Dieses Gerät ist mit nur 780 mm im Vergleich zur Sitz-Variante wesentlich schmäler. Die RT 4000 Serie ist im Gegensatz zu seinem Vorgänger von Crown selbst entwickelt worden. Dies hat den Vorteil, dass verschiedene bewährte Komponenten, die Crown in den vergangenen Jahren eingeführt hat, zum Einsatz kommen. Darunter finden sich zum Beispiel der leistungsstarke, wartungsfreie Drehstrommotor, die Flügelschalter, die Lenkung oder die Plattformfederung. Auch der 4-kW-Motor wurde von Crown selbst entwickelt. Dies führt unter anderem zu einer höheren Wärmebeständigkeit.

Der Stapler ist wendig und kompakt, bietet aber dennoch ausreichend Platz für den Fahrer. Sicherheit und Ergonomie spielten bei der Entwicklung eine zentrale Rolle. Der Fokus auf Ergonomie ist unter anderem spürbar am gefederten Stehplatz, dem ebenfalls gefederten Stützrad und an der ergonomischen Rückenlehne. Die Sicherheit macht sich zum Beispiel beim „Entrybar Safety Switch“ bemerkbar. Diese stellt sicher, dass die Füße des Fahrers immer innerhalb der Konturen des Fahrzeugs sind. Ist der Schalter beim Start eingedrückt, fährt der Hubwagen erst gar nicht los. Wird der Schalter während der Fahrt versehentlich gedrückt, rollt der Stapler langsam und sicher zum Stehen. Der rechte Fuß-Kontakt verzögert allerdings vier Sekunden, damit der Fahrer während der Arbeit gelegentlich seinen Fuß bewegen kann, was wiederum die Müdigkeit reduziert. Auch die robusten Materialien passen nahtlos in die Sicherheitsphilosophie von Crown. Der Lenkknopf ist ebenfalls robust und ermöglicht einen stabilen Griff beim Einstieg. Auch während der Fahrt vermitteln der Knopf und die gesamte Bedieneinheit einen soliden und angenehmen Griff. Die Rückenlehne des Testgeräts bietet unabhängig von Körperhaltung des Fahrers eine optimale Unterstützung und Seitenstabilität. Der Crown RT 4020 ist standardmäßig ausgestattet mit Einlaufrollen in der Gabel. Darüber hinaus ist das Testfahrzeug ausgestattet mit der optionalen „WorkAssist bar“ für die Montage von Klammerblatt, Terminal, Scanner oder andere Geräte.

Der RT 4020 ist Li-Ion ready. Dabei liefert nicht Crown die Lithium-Ionen-Batterie, hat jedoch in Zusammenarbeit mit einer ausgewählten Gruppe von Batterielieferanten sowohl Batterien als auch Software qualifiziert. Das Testfahrzeug selbst ist ausgestattet mit einer konventionellen Blei-Säure-Batterie (24 V/375 Ah). Während der Kurvenfahrt wird das „Speed Reduction in Turns System“ aktiviert. Das Ausmaß, in dem dies geschieht, kann eingestellt werden. Die Standardeinstellung ist nach Meinung des Testteams sehr gut. Der Stapler fühlt sich stabil an und lässt sich einfach steuern und kontrollieren. Der Crown RT 4020 ist einfach zu handhaben und schafft eine höhere Leistung als durchschnittliche Stapler mit klappbarer Plattform. Aktuelle Daten vergleichbarer Stapler fehlen zurzeit. Der Stapler verdankt seine guten Testergebnisse den höheren Fahrgeschwindigkeiten, liegt dafür aber auch etwas höher im Verbrauch.

IFOY Testfazit:

Der Crown RT 4020 ist ideal für Anwender, die bei geringem Raumbedarf Wert auf hohe Produktivität legen. Die schmale Bauweise des Staplers eignet sich beispielsweise optimal für Palettenlagerung in engen Kanälen. Dank der Querstellung ist die Sicht in beiden Richtungen gut. Das Lenkverhalten ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, wird jedoch bald intuitiv.


Innovation Check: JUNGHEINRICH EZS 5100 mit Anhängern GTE 312

MARKTRELEVANZ

Der Sitzschlepper EZS 5100 von Jungheinrich, der zusammen mit dem elektrohydraulischen Hubanhänger GTE 312 für den IFOY Award nominert ist, repräsentiert eine Lösung für die im innerbetrieblichen Transport weitverbreitete Aufgabe der Belieferung einer Produktion mit auf manuell geschobenen Rollwagen bereitgestellten Materialien. Die große Verbreitung des Routenzugkonzeptes zur Belieferung von verteilt angeordneten Produktionseinrichtungen - inzwischen auch über die Automobilindustrie hinaus - geben dem Schleppzug von Jungheinrich eine gute Marktrelevanz. Viele Marktteilnehmer bieten Lösungen für die Realisierung von Routenzügen an. Die von Jungheinrich vorgestellte Paarung aus Schlepper und Routenzuganhänger setzt auf den Betrieb mit einzelnen Hydraulikantrieben je Anhänger und entspricht damit den vielfach vorgetragenen Anforderungen der Industrie, dass zumindest auf Kupplungen zwischen den Hydraulikelementen verzichtet werden soll, um die Gefahr von Ölleckagen zu minimieren. Die Anhänger werden über elektrische Verbindungen mit dem Energiespeicher des Schleppfahrzeuges verbunden. Jungheinrich adressiert damit gut die Anforderungen des Marktes.

KUNDENUTZEN

Der als gut einzuschätzende explizite Kundennutzen entsteht durch die ausgewogenen Eigenschaften des Schleppers und seine hohe Zugkraft. Für den Bediener sind die Federung an beiden Achsen und Bedieneinrichtungen zum Feinpositionieren der Anhänger wichtige Elemente, um beim dauerhaften Einsatz die Belastungen zu reduzieren und damit seine Leistungsfähigkeit zu erhalten sowie eine hohe Sicherheit beim Manövrieren an den Auf- und Abladepositionen zu ermöglichen.

NEUHEITS- / INNOVATIONSGRAD

Die Kombination aus Schlepper und Anhänger wird von Jungheinrich selbst als Weiterentwicklung mit signifikanten technischen Verbesserungen bezeichnet. Die eingesetzten und weiterentwickelten Komponenten sind sehr hochwertig. Der Neuigkeitsgrad der Weiterentwicklungen lässt jedoch keinen besonders ausgewiesenen Innovationsgrad gegenüber bekannten und am Markt gut eingeführten Lösungen erkennen.

FUNKTIONALITÄT / ART DER UMSETZUNG

Rein technologisch handelt es sich um seine sehr ausgereifte und professionelle Realisierung einer Fahrzeugkombination aus Schlepper und Anhängern mit vielen guten am Markt akzeptierten Detaillösungen.

IFOY Testbericht:

Mit dem EZS 5100 komplettierte Jungheinrich Mitte 2015 seine 5-Serie Schlepper. Die neueste Ergänzung bietet eine Kapazität von bis zu 10 Tonnen und ist dank seiner 48 Volt/625 Ah-Batterie und eines sehr leistungsfähigen 5,4 kW-Wechselstrommotors der leistungsstärkste Schlepper seiner Klasse. Das Energiepaket wird von Jungheinrich mit 2 Shifts-1 Charge Garantie angeboten. Für maximalen Komfort wurde der Schlepper komplett gefedert und mit moderner LED-Beleuchtung ausgestattet. Die Beleuchtung kann wahlweise auf zwei Positionen eingestellt werden. Zusammen mit den Jungheinrich-GTE 312 Routenzug-Anhängern ist der Jungheinrich EZS 5100 für die IFOY Awards nominiert. Die Anhänger haben eine maximale Traglast von 1,2 Tonnen und wurden im Januar 2015 am Markt vorgestellt. Eine Besonderheit ist, dass die Anhänger nicht pneumatisch oder hydraulisch, sondern elektrisch bedient werden. Die Plattform selbst verfügt über ein elektrohydraulisches Hubsystem. Der Vorteil der elektrischen Bedienung ist, dass die Anhänger einfach und ohne Leckagenrisiko an- und abgekoppelt werden können. Darüber hinaus können sie individuell betrieben werden, was die Energieeffizienz weiter verbessert.

Beim Be- und Entladen der Trolleys sorgt die elektrische Steuerung dafür, dass die Wagen bereits leicht auf den Betreiber zurollen und dadurch mit weniger Aufwand an die gewünschte Stelle gefahren werden können. Darüber hinaus ermöglicht es die elektrische Bedienung den Routenzug mit Curve Control zur automatischen Reduzierung der Kurvengeschwindigkeit auszustatten, was beim Testgerät nicht der Fall ist. Der Schlepper könnte dann erst wieder die maximale Geschwindigkeit erreichen, wenn der letzte Anhänger in gerader Linie mit dem Zug läuft. Auch bei Anheben der Anhänger steht Sicherheit im Fokus. So kann ein Trolley erst angehoben werden, wenn er sich innerhalb der Konturen des Anhängers befindet. Das Anheben selbst wird hier automatisch aktiviert sobald der Anschlag erreicht ist. Das Fahren und Arbeiten mit dem Jungheinrich EZS und den Anhängern benötigt fast keine Eingewöhnung.

Die Lenkung ist sehr intuitiv, der Schlepper ist äußerst ruhig und bewegt sich geschmeidig. Auch die Motorbremse ist angenehm vorhersehbar. Die Anhänger sind praktisch in ihrer Anwendung, sowohl bei der Be- als auch Entladung. Die Fußbedienung ist solide. Das Laden der Lasten ist gleichermaßen intuitiv und robust. Sobald der Anschlag erreicht ist, hebt der Trolley die Last und diese kann problemlos transportiert werden. Dabei folgt der Anhängerzug dem Schlepper ordentlich und lässt sich auch in engsten Kurven einfach und schnell fahren. Absteigen ist an beiden Seiten des Schleppers möglich, wobei man darauf achten sollte, nicht unabsichtlich den Not-Aus-Button rechts zu drücken.

IFOY Testfazit:
Der EZS 5100 Schlepper ist einmalig geschmeidig, leise und kraftvoll. Er lässt sich intuitiv und einfach bedienen und erreicht hohe Geschwindigkeiten. Die GTE 312 Anhänger sind einfach zu bedienen und können dank der elektrischen Stecker mühelos an- und abgekoppelt werden. Be- und Entladen der Lasten geht schnell und effizient vonstatten.

Sieger 2016

  • Kategorie: Counter Balanced Trucks (Gegengewichtsstapler) bis 3,5 Tonnen
  • Kategorie: Warehouse Trucks „Highlifters“ (Lagertechnikgeräte)
  • Kategorie: Warehouse Trucks „Lowlifters“ (Lagertechnikgeräte)
  • Kategorie: Special Vehicle
  • Kategorie: Intralogistics Solutions (Systemlösungen)


Kategorie: Counter Balanced Trucks (Gegengewichtsstapler) bis 3,5 Tonnen

ECB18C, BYD Europe (Elektro)

Stapler

Aus der Jury-Begründung:

Ausschlaggebend für die Entscheidung war das Gesamtpaket des „europäischen Chinesen“ in Kombination mit dem Mehrwert der Batterietechnologie. „Er muss die Konkurrenz mit europäischen Marken nicht scheuen“, heißt es in der Jury-Begründung. „Darüber hinaus löst der Gewinner eines der größten Probleme von Elektrostaplern: Seine Eisenphosphat-Batterie ist herausragend schnell, beliebig oft und ohne Memory-Effekt wieder aufladbar und ermöglicht damit problemlos einen Dreischicht-Betrieb“, urteilt die Jury. Es genügt, den Stapler in der Pause aufzuladen. Auch der wissenschaftliche IFOY Innovation Check stuft die Marktrelevanz, Kundennutzen, Innovationsgrad und Art der Umsetzung des ECB18C als sehr hoch ein.

IFOY-Testergebnis:

BYD führte den ECB18C im Dezember 2015 auf dem europäischen Markt ein. Der 3-Rad-Gabelstapler wird angetrieben von einer Eisenphosphat-Batterie mit 80 Volt, Drehstromtechnik und hebt 1,8 Tonnen bis zu einer Höhe von 6,0 Metern.Neben allen Vorteilen der Lithium-Ionen-Technologie hat vor allem die Verwendung des Eisenphosphats große Vorteile. Die Leistungsdichte ist höher, die Lebensdauer länger und die Betriebssicherheit besser. Durch eine Niedertemperaturbeständigkeit bis zu -40° C ist zudem ein längerer Kühlhauseinsatz möglich. Die von BYD selbst produzierten Batterien halten nach Herstellerangaben ein Staplerleben lang. Selbst nach zehn Jahren Betriebsdauer garantiert BYD noch eine Kapazität von 65 Prozent. Darüber hinaus ist die Batterie vollständig wartungsfrei und kann unabhängig vom Ladezustand jederzeit und überall aufgeladen werden – ohne die Notwendigkeit einer teuren Ladestation oder Ersatzbatterien. Ein Batteriewechsel ist nicht mehr notwendig. Im IFOY Test läuft der BYD im stärksten Modus fast fünf Stunden lang und schafft damit spielend die nächste lange Pause, in der die Batterie fast vollständig wieder geladen werden kann. Trotz seiner Leistungsstärke ist der Energieverbrauch niedriger als der Testdurchschnitt.

Außerdem kann der Fahrer dank unterschiedlicher Fahrmodi den Energieverbrauch beeinflussen. Die Stapler, die der BYD für den anspruchsvollen europäischen Markt entwickelt, sind deutlich weiter entwickelt, als die der chinesischen Konkurrenz. Sie sind durchweg ausgestattet mit Doppelantriebsmotoren für mehr Manövrierfähigkeit und wartungsfreien Ölbad- anstelle von Trommelbremsen. Die an europäische Standards angepasste Softwareeinstellung ermöglicht eine äußerst feinfühlige Handhabung. Auch in der Verarbeitung ist dieser BYD seinen chinesischen Konkurrenten weit voraus. Er verfügt über ein helles, modernes und gut lesbares Farbdisplay, das von BYD selbst produziert wird. Die Armlehne ist auf die Sitzposition des Fahrers einstellbar. Minihebel machen die Mastbedienung einfach und die Genauigkeit der Mastbedienung schneidet im IFOY Test gut ab. Beim Duplex-Mast im IFOY Test ist die Sicht auf die Gabelspitzen gut, gleiches gilt für die Rundumsicht. Bemerkenswert ist die Kompaktheit des Staplers, die den Fahrer in keiner Weise einschränkt. Bein- und Fußraum sind großzügig ausgelegt.

Bild: BYD

Kategorie: Warehouse Trucks „Highlifters“ (Lagertechnikgeräte)

EKX 516, Jungheinrich (Elektro)

Jungheinrich

Aus der Jury-Begründung:

Ausschlaggebend für die Entscheidung ist der im IFOY Innovation Check attestierte sehr hohe Innovationsgrad. „Mit der Einführung der neuen EKX 5-Reihe legt Jungheinrich die Messlatte im Segment der Hochregalstapler eindrucksvoll höher,“ heißt es in der Begründung der Jury. Das modulare Plattformkonzept, die Leichtbauweise und eine für Schmalgangstapler erstmals realisierte passive Pendeldämpfung sowie die ebenfalls erstmalig eingesetzte Synchronreluktanz-Motortechnologie zeichnen das Man-up-Gerät aus.

IFOY-Testergebnis:

Jungheinrich stellte den neuen 80-Volt-Hochregalstapler im Frühjahr 2015 vor. Er hebt Lasten bis zu 1600 kg, dank reduziertem Kabinengewicht durch Leichtbauweise sind das 100 kg mehr als bisher in diesem Segment. Die maximale Hubhöhe wurde im Vergleich zum Vorgängermodel mit 0,5 Meter auf insgesamt bis 17,5 Meter erhöht. Das Fahrzeug wird ausschließlich im Schmalgang eingesetzt und kann sowohl zum Ein- und Ausstapeln von Paletten oder Gitterboxen als auch zur Kommissionierung einzelner Artikel genutzt werden. Der Elektroschmalgangstapler hat sowohl für die Kommissionierung als auch zur Dreiseitenbedienung im Lager selbst und in der Vorzone eine hohe Relevanz, urteilt der IFOY Innovation Check. Der EKX ist das erste Lagergerät mit einer für die Intralogistik neu entwickelten Motor-Technologie: der Synchronreluktanzmotor. Diese Motoren nutzen die Kraft, die von einem sich ändernden magnetischen Widerstand (Reluktanz) verursacht wird, wodurch etwa 93 Prozent der Energie in Leistung umgewandelt und der Energieverlust halbiert wird. Im Praxistest schneidet der EKX im Vergleich zu seinem Vorgänger minimal wirtschaftlicher und zehn Prozent produktiver ab. Dank der verbesserten Energieeffizienz kann Jungheinrich garantieren, dass die Fahrzeuge mit nur einer Batterieladung problemlos im Zweischichtbetrieb eingesetzt werden können. Damit entfällt die Notwendigkeit für Ersatzbatterien, Wechselstationen, teure Werkzeuge und zeitraubenden Personaleinsatz.
Ein neues, patentiertes System zur Dämpfung der Mastschwingungen namens „Pro Floor“ erhöht zudem Sicherheit und verbessert die Fahreigenschaften. Dies ermöglicht bis zu 30 Prozent höhere Fahrgeschwindigkeiten, und der EKX ist zudem auch auf weniger guten Lagerböden, die eigentlich nicht für den Einsatz von Hochregalstapler gedacht sind, effizient einsetzbar. Der IFOY Test bestätigt die Wirksamkeit der Pendelvermeidung und -dämpfung eindrucksvoll. Für einen effizienten Einsatz bietet der EKX 516 außerdem verschiedene Module zur Prozessoptimierung im Lager, wie zum Beispiel Lagernavigation, RFID, Höhen- und Entfernungsmessung. Die Kabine ist Jungheinrich-typisch professionell und geräumig mit einem übersichtlichen Bedienpaneelen und viel Stauraum für geschäftliche und persönliche Gegenstände ausgestattet.

Bild: Jungheinrich



Kategorie: Warehouse Trucks „Lowlifters“ (Lagertechnikgeräte)

RT 4020, Crown (Elektro)

Crown

Aus der Jury-Begründung:

Ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury ist seine höchste Produktivität auf engstem Raum. „Der leistungsstarke Drehstromantrieb, die kompakte Bauweise sowie die intuitiven und schnell ansprechenden Bedienelemente machen den RT zum perfekten Stapler für enge und stark frequentierte Bereiche“, urteilt die Jury. Der IFOY Innovation Check kommt zu dem Schluss, dass die Kompaktheit zur Leistungserfüllung einerseits und die Ergonomie sowie insbesondere die Sicherheitseinrichtungen andererseits, ideal in einer Maschine umsetzt sind.


IFOY-Testergebnis:

Der Crown RT 4020 Gabelhubwagen mit Fahrerstand ist für anspruchsvolle Einsatzbereiche der modernen Logistik konzipiert und hebt bis zu zwei Tonnen. Die Spitzengeschwindigkeit von 12,5 km/h und eine Chassisbreite von nur 780 mm ermöglichen leichtes Manövrieren in engen Umgebungen, wie etwa beim Be- und Entladen von LKW oder der Palettenlagerung in engen Kanälen. Trotz seiner Kompaktheit bietet der Hubwagen ausreichend Platz für den Fahrer. Im IFOY Test punktet der RT 4020 durch seine einfache Handhabung und eine höhere Leistung als durchschnittliche Stapler mit klappbarer Plattform. Sicherheit und Ergonomie spielten Crown-typisch bei der Entwicklung eine zentrale Rolle. Der Fokus auf Ergonomie ist unter anderem spürbar am gefederten Stehplatz, dem ebenfalls gefederten Stützrad und an der ergonomischen Rückenlehne.

Die Sicherheit macht sich etwa beim „Entrybar Safety Switch“ bemerkbar. Er stellt sicher, dass die Füße des Fahrers immer innerhalb der Konturen des Fahrzeugs sind. Ist der Schalter beim Start eingedrückt, fährt der Hubwagen erst gar nicht los. Wird der Schalter während der Fahrt versehentlich gedrückt, rollt der Stapler langsam und sicher zum Stehen. Dank der Querstellung ist zudem die Sicht in beiden Richtungen gut. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger wurde der RT 4020 von Crown selbst entwickelt. Dies hat den Vorteil, dass verschiedene bewährte Komponenten, die Crown in den vergangenen Jahren eingeführt hat, zum Einsatz kommen. Darunter finden sich zum Beispiel der leistungsstarke, wartungsfreie Drehstrommotor, die Flügelschalter, die elektronische Lenkung oder die Plattformfederung. Der Stapler ist wahlweise in rechts- oder linksseitiger Ausführung erhältlich und darüber hinaus Li-Ion ready.

Bild: Crown



Kategorie: Special Vehicle

EJQ 325, Jungheinrich (Elektro)

Jungheinrich

Aus der Jury-Begründung:

„Jungheinrich ist es im Sonderfahrzeugbau gelungen, eine Maschine zu produzieren, die dem Kundenwunsch nach absoluter Genauigkeit nachkommt. Dass die Verwendung bewährter Standardkomponenten im Ganzen mehr ergibt als Summe der Teile zeichnet dieses Gerät aus“, urteilt die Jury. Auch der IFOY Innovation Check stuft den Innovationsgrad als sehr hoch ein, da eine derartige Kombination mehrerer Fahrzeuge mit jeweils eigenem Fahrantrieb, eigener Lenkung und Bremse technisch äußerst anspruchsvoll ist und in dieser Form bei Flurförderzeugen bisher noch nicht realisiert worden ist. Eine echte Besonderheit stellt auch die Möglichkeit dar, das Fahrzeug von zwei gegenüberliegenden Positionen aus bedienen zu können.

IFOY-Testergebnis:

Die Lösung besteht aus Standardkomponenten, die Jungheinrich weitgehend selbst produziert. So sind die 2,8 kW-Antriebsmotoren zum Beispiel aus dem Junior-Bereich bekannt und die Deichsel kommt unter anderem bei Elektro-Hubwagen zum Einsatz. Die besondere Herausforderung besteht in der Längs- und Querfahrt. Die Arbeitsgangbreite, in dem die Radsätze mit einer Länge von 2,40 Meter gehandelt werden beträgt nur 2,90 Meter. Darüber hinaus befinden sich verschiedene Hindernisse im Gang. Der EJQ 325 lässt sich in vier verschiedenen Fahrmodi präzise und feinfühlig manövrieren: Geradausfahrt, Querfahrt, Kreisfahrt und Hundefahrt (leicht diagonal). Die Modi werden über eine Anzeige auf der Steuereinheit ausgewählt und angezeigt. Zur genauen Positionierung auf den letzten Millimetern bei der Querfahrt sind zwei Tasten (eine für linkshändige Bedienung und eine für rechtshändige Bedienung) auf der Deichsel vorgesehen. Sobald diese gedrückt werden, ist nur eine der beiden Antriebseinheiten aktiv. Zwei synchron funktionierende Hydraulikmotoren heben schließlich die Radsätze mit einem Maximalgewicht von 2,5 Tonnen bei einem Lastschwerpunkt von 1000 mm bis zur gewünschten Hubhöhe (maximal 550 mm). Für eine sichere und genaue Positionierung ist der Stapler ausgestattet mit einem Seitenschieber, mit einer Reichweite von bis zu 700 mm, und einem integrierten Gabelversteller.

Bild: Jungheinrich



Kategorie: Intralogistics Solutions (Systemlösungen)

SSI Schäfer:

SSi

Für die innerbetriebliche Logistik der NextLevel Logistik GmbH bei Schweinfurt, realisierte SSI Schäfer eine Flottenlösung mit fahrerlosen Transportsystemen (FTS) vom Typ Weasel®. Ob Behälter, Kartons, Tablare oder weitere Produkte unterschiedlichster Größen bis zu 35 kg –Weasel ist für alle Transportaufgaben zwischen dem Wareneingang, den Arbeitsplätzen, dem Warenausgang bis hin zur Abfallentsorgung zuständig. Im Gegensatz zu herkömmlichen FTS kommt das System ohne aufwändige Sensorik oder komplexe Steuersysteme aus. Innerhalb von nur drei Tagen war die komplette Hard- und Software für das System installiert und in Betrieb genommen. Von großem Vorteil für NextLevel Logistik ist die Flexibilität und einfache Skalierbarkeit der Lösung: Weasel ist nicht schienengebunden und kann so flexibel in vorhandene Infrastrukturen eingebunden werden. Mit zunehmendem Geschäft kann die Lösung mitwachsen und saisonale Leistungsspitzen lassen sich ganz einfach mit zusätzlichen Weasels bewältigen.

Aus der Jury-Begründung:

Ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury sind neben dem hohen Kundennutzen der Lösung für NextLevel Logistik, die äußerst niedrigeren Investitionskosten der FTS-Lösung. Damit eröffnet SSI Schäfer dem Markt neue Perspektiven im Einsatz von automatisierten Transportlösungen“, urteilt die Jury. „Gerade in Zeiten von Industrie 4.0 ist es für Unternehmen ein entscheidender Vorteil, flexibel verschiedene Bereiche im Betrieb verbinden und Prozesse im gesamten Logistikumfeld unterstützen zu können. Besonders Unternehmen und Start-Ups, deren Geschäftsfelder und Kapazitätsanforderungen sich schnell verändern, können von diesem System profitieren“, heißt es in der Begründung.

IFOY-Testergebnis:

SSI Schäfer realisierte die FTS-Lösung vom Typ Weasel® bei der NextLevel Logistik GmbH in Eltmann, nahe Schweinfurt. Ob Behälter, Kartons, Tablare oder weitere Produkte unterschiedlichster Größen bis zu 35 kg – bei NextLevel Logistik ist Weasel für alle Transportaufgaben zwischen dem Wareneingang, den Arbeitsplätzen, dem Warenausgang bis hin zur Abfallentsorgung zuständig. Innerhalb von nur drei Tagen war die komplette Hard- und Software für das System installiert und in Betrieb genommen. Besonderheit: die automatische RFID-Pulk-Lesung im Wareneingang. Zudem kommt Weasel im Gegensatz zu herkömmlichen FTS ohne aufwendige Sensorik und komplexe Steuersysteme aus. Von großem Vorteil für den im schnell wachsenden E-Commerce-Segment tätigen Fashion-Logistikdienstleister ist die Flexibilität und einfache Skalierbarkeit der Lösung: Weasel ist nicht schienengebunden und kann so in vorhandene Infrastrukturen eingebunden werden. Bequem und direkt gelangt das FTS über eine optische Leitlinie ans Ziel. Mit zunehmendem Geschäft kann die Lösung mitwachsen und saisonale Leistungsspitzen lassen sich ganz einfach mit zusätzlichen Weasels bewältigen.

Bild: SSI Schäfer

Event

Der IFOY AWARD (International  Intralogistics and Forklift Truck of the Year Award) dokumentiert die Leistungsfähigkeit und Innovationskraft der Intralogistikbranche und will zur Wettbewerbsfähigkeit und zur Imageverbesserung der gesamten Branche in der Öffentlichkeit beitragen.

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