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IFOY Award 2014

FOY-Test 2014: Lastenesel der Spitzenklasse

Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um Europas härtesten Staplertest

Der „International Forklift Truck of the Year“-Award, kurz IFOY, ist am 19. Mai 2014 zum zweiten Mal verliehen worden. Staplertests wurden schon vor Jahren von Fachmagazinen und Einzelunternehmen durchgeführt. Der IFOY gilt in der Szene aber als härtester und am breitesten angelegter Staplerwettbewerb in Europa. In den folgenden Punkten erklären wir, worum es bei dem Test geht.

Was wird getestet?

In den fünf Kategorien des IFOY-Awards konkurrieren in jedem Jahr die unterschiedlichsten Fahrzeuge um den Sieg. Jedes Flurförderzeug kann zum Test eingereicht werden. Und es sind alle vertreten: Von Gegengewichtsstaplern über Kommissioniergeräte, Spezialfahrzeuge oder Schubmaststapler bis hin zu Fahrerlosen Transportsystemen reicht die Palette. Dabei sind nicht nur alle Antriebsarten, sondern auch alle Gewichtsklassen vertreten.

Wie wird verglichen?

Ein direkter Vergleich scheint unmöglich, und er findet auch nicht statt. Der IFOY-Award vergleicht nicht die nominierten Fahrzeuge miteinander, sondern immer mit am Markt erhältlichen vergleichbaren Geräten. Dafür stehen den Juroren mit dem IFOY-Test und seit 2014 auch dem IFOY Innovation Check zwei wesentliche Entscheidungshilfen zur Verfügung. Der IFOY-Test misst die harten Fakten und vergleicht sie mit den Wettbewerbsgeräten. Der IFOY Innovation Check konzentriert sich ausschließlich auf die Innovationen und deren Einordnung im Marktvergleich. Darüber hinaus fahren und testen die Jurymitglieder anlässlich des IFOY-Testtages alle nominierten Geräte selbst.

Wie läuft der Test ab?

Der IFOY-Test basiert auf dem Andersom-Test des niederländischen Fachjournalisten Theo Egberts. Seit 1988 haben weit mehr als 300 verschiedene Gabelstapler und Lagertechnik-Flurförderzeuge den Andersom-Test durchlaufen. Damit verfügt Egberts über die europaweit größte Vergleichsdatenbank unabhängiger Testdaten und sein Test gilt mittlerweile als Benchmark im Bereich Flurförderzeuge. Diese Vergleichsdatenbank in Kombination mit dem unabhängigen Test ermöglicht es der Jury, unterschiedliche Bewerberfahrzeuge mit ihren jeweiligen Wettbewerbsprodukten zu vergleichen und damit ein objektives Votum abzugeben.

Wo werden die Geräte getestet?

Alle nominierten Fahrzeuge durchlaufen eine Woche lang in einer eigens auf dem Messegelände des IFOY-Partners Deutsche Messe/CeMAT in Hannover eingerichteten Testhalle das Testprotokoll. Der IFOY-Test fokussiert auf den praktischen Einsatz von Staplern. Getestet werden unter anderem Wirtschaftlichkeit, Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Sicherheit, Ergonomie und Design der Geräte. Um eine Verfälschung der Testergebnisse durch äußere Einflüsse wie zum Beispiel Beleuchtung, Wetterbedingungen oder Gangbreiten zu vermeiden und so die Vergleichbarkeit der Daten zu gewährleisten, schafft die Testhalle identische Umgebungsbedingungen für alle Bewerber. Im Anschluss an die Testwoche müssen sich alle Fahrzeuge am IFOY-Testtag dem Urteil der Juroren stellen.

Was sagt der IFOY Innovation Check aus?

Der In­novationswert ist eines der wesentlichen Bewertungskriterien der Jury des IFOY-Awards. Um diesen Aspekt vom technologischen Standpunkt her bewerten zu können, ist ein Tech­nologienvergleich mit den Marktstandards nötig. Für den in diesem Jahr erstmals durchgeführten IFOY Innovation Check beurteilten Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund alle nominierten Geräte. Der IFOY Innovation Check wird ausschließlich bei den Gerätekategorien Gegengewichtsstapler, Lagertechnikgeräte sowie Fahrerlose Transportsysteme angewandt und fokussiert auf die Begutachtung der Innovationen.

Für den IFOY Innovation Check werden die schriftlichen Unterlagen zur IFOY-Bewerbung analysiert und die dort hervorgehobenen Funktionen und Eigenschaften ins Verhältnis zum Stand der Technik gesetzt. Die von den Herstellern der Flurförderzeuge in ihren Unterlagen und Präsentationen unterschiedlich stark betonten Innovationen werden vor Ort, in diesem Jahr war es eine Messehalle in Hannover, anhand von Sichtprüfungen und teilweise mithilfe einer Funktionsprüfung nachvollzogen und ihre Funktion verifiziert.
Bei der Bewertung werden sowohl innovative Weiterentwicklungen als auch gelungene Neukompositionen sowie echte Innovationen herausgearbeitet und beurteilt.

Thilo Jörgl

 

IFOY Award Nominierungen 2014

Kategorie: Gegengewichtsstapler bis 3,5 Tonnen

  • HST, Toyota Material Handling (Diesel)
  • Traigo 80, Toyota Material Handling (Elektro)

Kategorie: Gegengewichtsstapler ab 3,51 Tonnen

  • EFG S40, Jungheinrich (Elektro)
  • RX 70-50, Still (Diesel)

Kategorie: Lagertechnikgeräte

  • GPC 3000 Niederhubkommissionierer von Crown mit QuickPick Remote-Fernbedienung
  • BT Optio OSE200X Niederhubkommissionierer von Toyota Material Handling mit Fernbedienung
  • EK-X Vertikalkommissionierer von Still mit Optispeed-System

Kategorie: Fahrerlose Transportsysteme

  • iGoEasy auf Basis des fahrerlosen Geh-Hochhubwagens EGV-S, Still
  • Auto Pallet Mover (APM) auf Basis der Kommissionierer-Baureihe und der Hochhubflurförderzeuge EKS210a und ERC215a, Jungheinrich

Kategorie: Systemlösungen

  • Jungheinrich: Lagernavigation Logistik-Interface verbindet bei der Schweizer Streng Plastic AG Systemfahrzeuge mit Jungheinrich WMS
  • Toyota: Das internationale Logis­tikunternehmen Carreras Group steigert in Spanien und Portugal mit Toyota I_­Site die Performance seiner Flurförderzeugflotte
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IFOY Award Sieger 2014

  • Kategorie Gegengewichtsstapler bis 3,5 Tonnen
  • Kategorie Gegengewichtsstapler über 3,5 Tonnen
  • Kategorie "Fahrerlose Transportsysteme"
  • Kategorie "Lagertechnik"
  • Kategorie "Intralogistics Solution"



Kategorie Gegengewichtsstapler bis 3,5 Tonnen

Toyota „Traigo 80“

Toyota

Sieger ist der Traigo 80 von Toyota. Mit dem neuen Traigo 80
liefert der Flurförderzeughersteller Toyota einen robusten, einfach zu bedienenden und vor allem hocheffizienten Stapler bis 2,5 Tonnen. Bei den Produktivitätswerten liegt der Elektro­stapler über dem Schnitt.

Jurybegründung:

Ausschlaggebend für die Wahl des Toyota Traigo 80 seien seine Produktivität und seine Energieeffizienz, betont die Jury. „Die Nutzer profitieren beim Traigo 80 durch seine höheren Fahr- und Hubgeschwindigkeiten und seine kräftigere Beschleunigung von einer 20 Prozent höheren Produktivität. Er ist damit einer der energieeffizientesten Stapler seiner Klasse“, heißt es in der Jurybegründung weiter.

IFOY-Testergebnis:

Toyota führte die Baureihe 8FBMT25, besser bekannt als Traigo 80, im vergangenen Jahr ein. Der 2,5-Tonner punktet im IFOY-Test durch seine Produktivität und Energieeffizienz, die er den wartungsfreien Toyota AC-Motoren, der neu entwickelten Steuerungseinheit sowie einer effizienteren Anordnung der Komponenten verdankt. Für Lastfahrten werden Geschwindigkeiten von bis zu 19 km/h erreicht. Die Hubgeschwindigkeit stieg auf 0,68 m/s ohne Last beziehungsweise auf 0,48 m/s mit Last. Der Traigo 80 eignet sich sowohl für leichte als auch schwere Einsätze. Bei den Produktivitätswerten schneidet der Elektrostapler im IFOY-Test überdurchschnittlich ab.

Beim Stromverbrauch liegt er gleichzeitig niedriger als der Marktdurchschnitt. In allen Betriebsarten – H (High Performance), P (Performance) und S (Standard) – ist der Stapler energieeffizienter als der Durchschnitt in seiner Klasse. Die Toyota-Aussage, der Traigo 80 sei rund 20 Prozent effizienter geworden, verspricht damit kein Wort zu viel. Im IFOY-Test bot der Traigo 80 ein robustes und grund­solides Erscheinungsbild. Das serienmäßige Toyota-System für aktive Stabilität (SAS) ist ein Alleinstellungsmerkmal.

Bild: Toyota

 

Kategorie Gegengewichtsstapler über 3,5 Tonnen

Jungheinrich „EFG S40“

Jungheinrich

Sieger ist der EFG S40 von Jungheinrich. Die Energieeinsparung durch die Kombination verschiedener Maßnahmen ermöglicht erstmals in dieser Fahrzeugklasse eine so hohe Betriebsdauer, dass im Zweischichtbetrieb kein Batteriewechsel mehr erforderlich wird.

Jurybegründung:

Jungheinrich hat verschiedene existierende Technologien weiterentwickelt und so miteinander kombiniert, dass erstmals in der Fahrzeugklasse 3,5 bis fünf Tonnen eine so hohe Betriebsdauer erreicht wurde, dass im Idealfall innerhalb von zwei Schichten kein Batteriewechsel erforderlich wird. „Der Elektro-Gegengewichtsstapler ist darüber hinaus kraftvoll und bestens für den Außeneinsatz geeignet: eine echte Alternative zu verbrennungsmotorischen Staplern“, heißt es in der Bewertung der Jury.

IFOY-Testergebnis:

Im Sommer 2013 hat Jungheinrich sein Staplerprogramm um eine Serie speziell für den harten Einsatz erweitert. Die S-Serie zählt insgesamt drei Elektromodelle und einen Verbrenner für den Einsatz mit Anbaugeräten. Die Bremskraft am Antriebsmotor ist abhängig vom gewählten Fahrmodus und fast immer so dosiert, wie es der Fahrer erwartet. Dank des neuen „Pure Energy“-Konzeptes schafft Jungheinrich eine zusätzliche Energieeinsparung, die nicht zu Lasten der Produktivität geht. Pure Energy besteht aus den drei Komponenten Drehstromtechnik, Kompaktelektronik und Kompakthydraulik. Bei maximalen Einstellungen (Drive Mode 5) liegt die Produktivität geringfügig (2,3 Prozent) unter den leistungsstarken Fünftonnern, während der Energieverbrauch 42 Prozent niedriger ist. Im Energiesparmodus (Drive Mode 3) ist der Verbrauch sogar um 48 Prozent niedriger. Die elektrische Lenkung arbeitet exakt und ist sehr gut vorhersehbar. Neu ist das „Parameter Steering“: ein Feature, das abhängig vom gewählten Fahrprogramm die Lenkung des Staplers anpasst.

Bild: Jungheinrich

 

Kategorie „Fahrerlose Transportsysteme“

Still „iGoEasy“

Still

Sieger ist das System iGoEasy von Still. Die neue Kombination von iPad und fahrerlosem Geh-Hochhubwagen EGV-S bringt die Vorteile von Automatisierungslösungen auch dorthin, wo der Warentransport bislang nur mit einem manuell geführten Stapler sinnvoll war.

Jurybegründung:

„Die Idee ist bestechend einfach, eine Automatisierung für Flurförderzeuge so einfach bedienbar zu machen, dass jeder Kunde diese selbstständig installieren und an sich ändernde Rahmenbedingungen anpassen kann. Das von Still mit dem iGoEasy vorgestellte System ist eine echte Innovation, die keine Entsprechung auf dem Markt hat. Herkömmliche Fahrerlose Transportsysteme erfordern immer eine Inbetriebnahme durch den Hersteller“, schreibt die Jury.

IFOY-Testergebnis:

Still führte iGoEasy Anfang 2013 am Markt ein. Entwickelt wurde die weltweit erste Systemlösung, die eine komplette Konfiguration, Steuerung und Überwachung per iPad ermöglicht. Zum IFOY-Test zeigte sich die Lösung intuitiv bedienbar und äußerst präzise. Das Verfahren startet mit einem Teach-in-Verfahren, bei dem die leicht verständliche Benutzeroberfläche der iGoEasy-App den Nutzer durch alle Schritte der Automatisierung leitet. Zuerst werden Reflektoren zur Positionsbestimmung des Fahrzeugs installiert sowie ihre Positionen eingemessen. Dazu wird das Fahrzeug manuell entlang der gewünschten Route geführt. Ein im Stapler eingebauter Sensor erkennt die Reflektoren und überträgt die Koordinaten automatisch an den Bordrechner.

Im nächsten Schritt werden die Haltestellen registriert, an denen der Stapler die Paletten aufnehmen oder abladen soll, wo sich Ruhepunkte befinden oder der Batteriewechsel stattfindet. Insgesamt können bis zu acht Stationen aufgezeichnet werden. Aus diesen Daten generiert und visualisiert die App den optimalen Fahrkurs, der vom Benutzer später nochmal in Segmente aufgeteilt und feinabgestimmt werden kann.

Bild: Still

 

Kategorie „Lagertechnik“

Crown „GPC 3000-Niederhubkommissionierer mit QuickPick Remote-Fernbedienung“

Crown

Sieger ist der Niederhubkommissionierer aus der Serie GPC 3000 von Crown mit QuickPick Remote-Fernbedienung. Mithilfe eines „ma­gischen Handschuhs“ kann der Bediener ohne auf dem Fahrerstand zu stehen das Fahrzeug per Knopfdruck vorwärts bewegen und hat dabei beide Hände frei.

Jurybegründung:

Ausschlaggebend für die Wahl des Crown-Gerätes sei das hochinnovative und durchdachte Fernbedienungskonzept des „magischen Handschuhs“, urteilt die Jury: „QuickPick Remote stellt durch seine in allen Details durchdachte Bedienung und außergewöhnliche Effizienz eine echte Innovation dar, die als Benchmark für alle folgenden halbautomatischen Kommissioniergeräte dient“, heißt es in der Jurybegründung.

IFOY-Testergebnis:

Der Crown GPC 3000-Kommissionierer mit QuickPick Remote-Funktion wurde zu Beginn des Jahres 2013 erstmals vorgestellt. Eingeführt und auf dem europäischen Markt verfügbar ist der GPC 3000 QuickPick Remote seit Februar 2014. Es handelt sich dabei um eine neue Kommissioniertechnologie, die einen Niederhubkommissionierer der Serie GPC 3000 mit einer intuitiven Fernbedienung kombiniert. Der Mitarbeiter steigt im Gegensatz zu herkömmlichen Lösungen nicht auf den Kommissionierer auf, um zur nächsten Kommissionierstelle mitzufahren. Stattdessen drückt er mit dem Daumen einen Knopf an seinem Handschuh, um den Stapler zur nächsten Haltestelle zu navigieren. Er selbst geht mit und hat durch die Handschuhlösung beide Hände für die Kommissionierung frei. Der Bediener erkennt intuitiv, wann es besser ist mitzufahren oder mit QuickPick Remote zu arbeiten. Crown-Forschungen zufolge spart das Zeit. Und der Kommissioniervorgang sei bis zu 28 Prozent produktiver und darüber hinaus sicherer und komfortabler. Der IFOY-Test mit dem Crown GPC 3000 bestätigt diese Einschätzung des amerikanischen Staplerherstellers.

Bild: Crown

 

Kategorie „Intralogistics Solution“

Toyota Material Handling Europe Flottenmanagement-Portal „I_Site“

Toyota

Sieger ist Toyota Material Handling Europe. Durch den Einsatz des Flotten­management-Portals I_Site bei dem spanischen Logistikdienstleister Carreras Group gelang es bereits im Jahr nach der Einführung, die Produktivität bei Carreras um zehn Prozent zu erhöhen und die Betriebskosten der Staplerflotte um rund 60 Prozent zu senken. Inzwischen ist das Toyota-System an den meisten Carreras-Standorten in Spanien und Portugal implementiert.

Jurybegründung:

Ausschlaggebend für die Wahl sei die starke Fokussierung auf den Kundennutzen sowie der durchschlagende Erfolg der Lösung gewesen. „Die Implementierung von I_Site in Kombination mit der Umsetzung organisatorischer Maßnahmen, brachte dem Kunden einen signifikanten wirtschaft­lichen Gewinn“, betonten die Juroren. Toyota habe eindrucksvoll gezeigt, welche Potenziale durch den Einsatz von webbasierten Flottenmanagement­systemen gehoben werden könnten.

IFOY-Testergebnis:

Das internationale Logistikunternehmen Carreras bietet alle branchentypischen Dienstleistungen an, darunter Transport, Lagerung, Distribution, Warenumschlag und Verpackung. Um die Schadenskosten in der Staplerflotte zu senken und gleichzeitig den Warenumschlag zu optimieren, führte der Dienstleister nach einem Test das Flottenmanagement Toyota I_Site ein. Das Tool wurde innerhalb eines Jahres in neun Lagern implementiert: zwei in Saragossa, zwei in Madrid, je eins in Sevilla, Barcelona, Tarragona, Las Palmas (Gran Canaria) und auf Teneriffa. Vor Kurzem wurde das System auch in Portugal (Lissabon und Pombal) sowie im spanischen Alicante und Valencia gestartet. Das System unterstützt die Carreras Group dabei, den Einsatz der gesamten Staplerflotte mithilfe des Webportals besser zu überblicken.

Das Unternehmen verfolgt dabei hauptsächlich drei Ziele:

geringere Betriebskosten, mehr Sicherheit und höhere Produktivität. Dazu stellt Toyota Informationen aus der paneuro­päischen Servicedatenbank bereit und kombiniert sie mit den technischen, finanziellen und administrativen Daten der Carreras-Flotte. Dazu zählen etwa Fahrdaten, die direkt in den Geräten erfasst und anschließend per GPRS übertragen werden. Von den 450 Flurförderzeugen bei Carreras werden mittlerweile 300 via Toyota I_Site verwaltet. Das Vorhaben ging auf, denn „für den Zeitraum von 2009 bis 2011 verzeichneten wir eine um zehn Prozent höhere Produktivität und um 57 Prozent geringere Flottenbetriebskosten“, berichtet Fabio Furukawa, Productivity Manager im Betriebsmanagement bei Carreras. Eine direkte Folge aus dem Einsatz von I_Site war die Optimierung der Arbeitsabläufe. Dazu wurden zunächst alle Fahrzeiten gemessen und daraufhin neue Aufnahmepunkte für die Paletten definiert. Durch die neu gewonnene Transparenz konnte Carreras auch die Auslastung der Fahrer und Maschinen optimieren sowie die Nutzung der Stapler und der Batterien verbessern. jö

Bild: Toyota Material Handling

Event

Der IFOY AWARD (International  Intralogistics and Forklift Truck of the Year Award) dokumentiert die Leistungsfähigkeit und Innovationskraft der Intralogistikbranche und will zur Wettbewerbsfähigkeit und zur Imageverbesserung der gesamten Branche in der Öffentlichkeit beitragen.

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