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Zukunft: GS1 Germany stellt Zukunfts-Szenario auf

„2025: Smart Value Networks“ wirft einen Blick auf veränderte Rahmenbedingungen in der Konsumgüterwirtschaft.

Nachhaltige Alternativen wie Urban Farming sollen in der Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen, so die Studie "2025: Smart Value Networks" von GS1 Germany. (Foto: Eakkaluk/ AdobeStock)
Nachhaltige Alternativen wie Urban Farming sollen in der Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen, so die Studie "2025: Smart Value Networks" von GS1 Germany. (Foto: Eakkaluk/ AdobeStock)
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Melanie Endres

Die wachsende Weltbevölkerung verändert die Rahmenbedingungen der Konsumgüterwirtschaft maßgeblich, so die Mitteilung von GS1. Wie sich Unternehmen darauf einstellen können, hat GS1 Germany gemeinsam mit Rheingold Institut und PricewaterhouseCoopers GmbH (PwC) in der Studie „2025: Smart Value Networks“ untersucht.

Veränderung der Verbrauchereinstellung

Deutlich wurde GS1 zufolge vor allem, dass die Verbraucher ihre Einstellung zum Konsum weiter verändern werden. Demnach hinterfragen sie stärker die gesundheitlichen, ethischen und sozialen Gesichtspunkte sowie die Herkunft der Produkte. Transparenz, so die Studie, wird daher zunehmend wichtiger. Nur so können die individuellen Bedürfnisse berücksichtigt werden.

Fertigstellung durch Abnehmer

Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass Projekte wie „Urban Farming“ und andere nachhaltige Alternativen im Gegensatz zu den bestehenden Produktionsformen immer mehr an Bedeutung gewinnen. Die Erzeugung der Rohstoffe und Lebensmittel soll, so die Mitteilung, mehr in die Städte und Ballungsgebiete ziehen, also genau dahin, wo der Bedarf entsteht. Dadurch sollen laut Studie auch die Belieferungswege verkürzt werden. Aber auch bei industriell erzeugten Produkten wird sich laut GS1 die Wertschöpfungskette signifikant verändern. Damit das Bedürfnis der Konsumenten nach individualisierten Produkten befriedigt werden kann, soll sich der Sortimentsschwerpunkt von Fertig- zu Vor- und Zwischenprodukten verschieben, sodass die finale Fertigstellung beim Endabnehmer liegt. Dass die Produkte exakt auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind sei dann außerdem der Studie zufolge keine Besonderheit mehr. Genau wie ethisch und ökologisch einwandfreie Nachhaltigkeit, eine transparente Lieferkette und umfangreiche Produktinformationen soll auch die Individualität zum Standard gehören.

„Unternehmen tun gut daran, ihre Kunden bestmöglich zu kennen und transparent mit ihnen zu kommunizieren. Das Internet der Dinge bietet durch intelligente Vernetzung die Möglichkeit, die Bedürfnisse der Konsumenten zu verstehen die idealen Produkte zu entwickeln – bis hin zum individuellen Angebot in Losgröße eins. Zudem können den Verbrauchern die gewünschten Informationen in Echtzeit verfügbar gemacht werden“, so Dr. Christian Wulf, Leiter des Geschäftsbereichs Handel und Konsumgüter bei PwC Deutschland.

Gemeinsame Standards

Unverzichtbar sind daher, so GS1, einheitliche Kriterien, Datenprofile und Bewertungsmaßstäbe. Denn erst durch gemeinsame Standards würde die Zusammenarbeit vieler unterschiedlicher Partner in smarten globalen Wertschöpfungsnetzwerken funktionieren, gibt die Studie an. Sie wären auch die Basis für die geforderte Transparenz. Voraussetzung dafür wäre dann aber, dass alle Partner zu einer system- und unternehmensübergreifenden Datennutzung bereit wären, was in vielen Unternehmen zu einer grundlegenden Änderung der Unternehmensorganisation führen würde.

„Agiles, kooperatives Arbeiten erfordert bewegliches Denken. Weg vom Silodenken, hin zu offenen Kommunikationsstrukturen und cross-funktionalen Arbeitsweisen, bei denen die Mitarbeiter ihren Fähigkeiten entsprechend optimal eingesetzt sind und Freiraum für Kreativität haben“, betonte Klaus Vogell, Innovationsmanager bei GS1 Germany.

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