Zentrum für Logistik und IT: ZLI in Dortmund unterstützt Gründer sowie den Technologietransfer

In dem neuen Zentrum für Logistik und IT (ZLI) auf dem Wissenschafts- und Technologiecampus in Dortmund wird die „Transferinfrastruktur Digital Hub Dortmund“ (TDHD) angesiedelt, die das Wirtschafts- und Klimaschutzministerium von Nordrhein-Westfalen mit 6,9 Millionen Euro fördert.

Offizielle Grundsteinlegung für das Zentrum für Logistik und IT (ZLI) auf dem Wissenschafts- und Technologiecampus in Dortmund. (Bild: MWIKE NRW)
Offizielle Grundsteinlegung für das Zentrum für Logistik und IT (ZLI) auf dem Wissenschafts- und Technologiecampus in Dortmund. (Bild: MWIKE NRW)
Gunnar Knüpffer

Für den Bau eines neuen Technologie- und Gründerzentrums als Anlaufstelle für Start-ups und Unternehmen der Logistik- und Informationstechnik wurde nun der Grundstein auf dem Wissenschafts- und Technologiecampus in Dortmund gelegt. Dieses Zentrum für Logistik und IT (ZLI) soll Gründerinnen und Gründer unterstützen und den Technologietransfer weiter vorantreiben. In ihm wird die „Transferinfrastruktur Digital Hub Dortmund“ (TDHD) angesiedelt, die das Wirtschafts- und Klimaschutzministerium von Nordrhein-Westfalen mit 6,9 Millionen Euro fördert. Das teilte die Landesregierung Nordrhein-Westfalen am 23. Mai auf ihrer Website mit.

In direkter Nachbarschaft zum Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML entstehe mit dem ZLI eine überregional bedeutsame Forschungs- und Transferinfrastruktur. Als zentraler Bestandteil dieser Infrastruktur wird das vom Land Nordrhein-Westfalen geförderte TDHD Start-ups und technologieorientierten Unternehmen auf insgesamt 3.000 Quadratmetern die Gelegenheit bieten, ein nachhaltig aufgebautes und international sichtbares Cluster zu bilden.

„Die visionären Entwicklungen und Ideen, die im ZLI entstehen, werden landesweit wichtige Impulse für die Zukunftsbranchen Logistik und Informationstechnologie geben – zwei Schlüsselbereiche, die für die zukünftige Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit der Metropole Ruhr von unschätzbarem Wert sind“, sagte die nordrhein-westfälische Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur.

Der effizientere Materialfluss der Zukunft werde hier in Dortmund gestaltet. Durch die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Start-ups würden sie in der Region eine zukunftsweisende Perspektive für die Wertschöpfung von morgen schaffen.

„Der Neubau des ZLI ist ein wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung des TechnologieZentrumDortmund (TZDO)“, ergänzte Dirk Stürmer, Geschäftsführer des TTZDO.

Das TechnologieZentrumDortmund sei bereits heute der größte Technologieinkubator in Deutschland und zähle zu den führenden Technologie- und Gründerzentren in Europa. Mit dem neuen Kompetenzzentrum für Logistik und IT würden sie eine noch attraktivere Adresse für Start-ups, Existenzgründer und technologieorientierte Wachstumsunternehmen.

Die Mittel für den Bau des Technologie- und Gründerzentrums stammen aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsausgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ und sollen insbesondere der Beschleunigung des Transformationsprozesses hin zu einer klimaneutralen und nachhaltigen Wirtschaft dienen.