Zeitfenstermanagement: Simba-Dickie setzt auf Cargoclix

Der Spielwarenhersteller hat das System SLOT des IT-Anbieters am Standort Sonneberg implementiert.

Der Spielwarenhersteller Simba-Dickie setzt für eine verbesserte logistische Abwicklung auf das SLOT-System von Cargoclix. (Foto: Simba-Dickie)
Der Spielwarenhersteller Simba-Dickie setzt für eine verbesserte logistische Abwicklung auf das SLOT-System von Cargoclix. (Foto: Simba-Dickie)
Sandra Lehmann

Um die Abläufe an der Rampe weiter zu optimieren und die Wartezeit für Lkw-Fahrer zu verkürzen, hat der Fürther Spielzeughersteller Simba-Dickie vor Kurzem an seinem Standort Sonneberg das cloudbasierte Zeitfenstermanagementsystem „SLOT“ des Freiburger Softwarehauses Cargoclix eingeführt. Das geht aus einer Pressemeldung des IT-Unternehmens hervor.

Demnach werden in Sonneberg nun täglich rund sechs bis zehn Lkw im Wareneingang über die Software abgefertigt.

„Vor der Einführung betrug die Wartezeit für die Lkw unter Umständen bis zu zwei Stunden, da die Anlieferungen nicht angekündigt wurden und alle Entladekapazitäten oft erschöpft waren“, berichtet Sven Jakob, Senior Logistic Manager bei Simba-Dickie.

Durch das System sei nun eine direkte Entladung meist garantiert, da der Personaleinsatz bereits am Vortag passend geplant und entsprechend organisiert werden könne. Wer bei Simba-Dickie in Sonneberg ein Zeitfenster zur Anlieferung buchen möchte, kann dies bereits mit einem Vorlauf von 120 Tagen erledigen, heißt es vonseiten des Spielwarenanbieters. Auch kurzfristige Reservierungen seien möglich – bis zum Vortag um 10.00 Uhr. Die Gebühr in Höhe von 50 Cent, die pro gebuchtem Zeitfenster anfällt, trägt die Simba-Dickie Group selbst und berechnet sie nicht an die Logistikdienstleister weiter.

„Hintergrund ist, dass die Prozesskosten und die nun mögliche Zeitersparnis die geringen Buchungskosten absolut wettmachen“, erklärt Jakob.

Die Entscheidung für das System fiel laut dem Senior Logistics Manager aufgrund der einfachen Bedienbarkeit des Tools, dem Bekanntheitsgrad von Cargoclix bei den Spediteuren und Frachtführern sowie den geringen laufenden Kosten bei der Anwendung. „Die Einführung von SLOT wurde bei allen Logistikdienstleistern von Anfang an akzeptiert“, erklärt er. Die größten Vorzüge des Systems sieht er in einem reduzierten Aufwand durch effizientere Informationsweitergabe, die Vereinfachung und Automatisierung des Anmeldeprozesses sowie in der besseren Planbarkeit der Zeitfenster für die Entladung. Darüber hinaus sei nun eine frühzeitigere und flexiblere Abstimmung der Anlieferungen mit den Dienstleistern möglich.