World Solar Challenge: Von Gebrüder Weiss unterstütztes Team der ETH Zürich erreicht 12. Platz

Das Solarauto des Racing-Teams „aCentauri“ der ETH Zürich bewältigte eine 3.000 Kilometer lange Strecke durch das australische Outback und erreichte dabei Geschwindigkeiten von bis zu 85 Stundenkilometer, teilte der Logistikdienstleister Gebrüder Weiss mit, der als Sponsor fungiert.

Allein mit Sonnenenergie fuhren Studierende der ETH Zürich bei der World Solar Challenge über 3.000 Kilometer quer durch das australische Outback. (Bild: Gebrüder Weiss / Charlie Bliss)
Allein mit Sonnenenergie fuhren Studierende der ETH Zürich bei der World Solar Challenge über 3.000 Kilometer quer durch das australische Outback. (Bild: Gebrüder Weiss / Charlie Bliss)
Gunnar Knüpffer

Am 27. Oktober fuhr das Solar-Racing-Team „aCentauri“ der ETH Zürich sein Solarauto in Adelaide über die Ziellinie. In sechs Tagen und allein mit Sonnenergie legten die Studierenden die 3.000 Kilometer lange Strecke quer durch das australische Outback zurück. Damit erreichte das Schweizer Team, das von Gebrüder Weiss unterstützt wurde, Platz 12 in der Kategorie „Challenger“, ist einer Pressaussendung des internationalen Logistikdienstleisters vom 30. Oktober zu entnehmen.

Auf der Strecke von Darwin nach Adelaide mussten sich die Studierenden mit 31 anderen Teams ihrer Kategorie messen und zahlreiche Herausforderungen meistern. Gleich am ersten Tag hatte das Team neben einer Reifenpanne auch mit der Technik seines Solarautos zu kämpfen. Kurzzeitig sah es so aus, als würden die Schweizer nicht lange im Rennen bleiben. Eine Nachtschicht der Techniker bewahrte das Team dann aber vor dem Ausscheiden und brachte das Solarauto auf Geschwindigkeiten von bis zu 85 Kilometer pro Stunde. So legten die Studierenden durchschnittlich 500 Kilometer pro Tag zurück und überquerten die Ziellinie in Adelaide auf Platz 12.

„Das gesamte „aCentauri“ Solar Racing Team ist mit diesem Ergebnis mehr als zufrieden“, sagte Team-Manager Alexandr Ebnöther. „Mit unserem Sonnen-Challenger konnten wir den widrigen Bedingungen im Outback trotzen und beweisen, dass nachhaltige Mobilität möglich ist."

Vor Ort nahmen Martin Fernandes, Landesleiter von Gebrüder Weiss in Australien, und Sharon Young, Customer Service & Process Manager von Gebrüder Weiss in Melbourne, das Team in Empfang.

„Die Begeisterung der jungen Forscher für alternative Antriebstechnologien hat uns beeindruckt“, sagten sie. „Solarmobilität kann viel mehr als man gemeinhin vermutet.“

Sie seien gerne offizieller Logistikpartner und Unterstützer. Sie freuten sich über das „tolle Ergebnis“ und würden die Reise von aCentauri“ weiter begleiten.

Denn auch in zwei Jahren möchte das Team der ETH Zürich in Australien wieder dabei sein. Aaron Griesser, Experte für Antrieb und Steuerung, evaluiert das Rennen aus technischer Sicht:

„Die Fahrt hat uns einiges über unsere Entwicklung gelehrt. Wir wissen nun, dass wir in Sachen Effizienz und Aerodynamik noch Potenzial haben und gehen damit an die Version 2.0 unseres Autos. Die Motivation für 2025 ist groß und wir geben alles dafür, dass unsere Vision einer umweltfreundlichen Zukunft weiter voranschreitet."

Das Team der ETH Zürich tritt nun die Heimreise an. Gebrüder Weiss will dafür sorgen, dass das innovative Solarauto samt Rennausrüstung wieder unbeschadet in den Technopark Zürich zurückkehrt. Der Logistikmix umfasst dabei den Transport per Seefracht, umfangreiche Zollabfertigungen sowie eine Zustellung per Lkw auf der Last-Mile.

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