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Redaktion (allg.)

Logistikdienstleister könnten in den kommenden Jahren vom Boom in der Windkraftlogistik profitieren. Laut einer Studie der Münchener Barkawi Management Consultants GmbH & Co. KG beträgt das Marktvolumen der Onshore-Windkraft-Logistik zwischen 2012 und 2020 allein in Europa 22 Mrd. Euro.

Bei der Aufstell-Logistik der Windkraftanlagen rangiert Deutschland im europäischen Vergleich mit fast zwei Mrd. Euro Gesamtvolumen auf Platz drei. Die ersten Ränge belegen Spanien und Portugal (zusammen knapp 4,5 Mrd. Euro) sowie das Vereinigte Königreich und Irland (zusammen rund 2,7 Mrd. Euro).

Im Bereich der Aftersales-Logistik nimmt die Bundesrepublik mit 314 Mio. Euro Platz zwei hinter Spanien und Portugal (zusammen 331 Mio. Euro) ein. Diesem Segment sagen die Berater bis 2020 jährliche Wachstumsraten in Europa von durchschnittlich zehn Prozent voraus. Zur Aftersales-Logistik zählen sie die strategische und logistische Planung, das Infrastrukturmanagement, Betrieb, Wartung und Kalibrierung sowie das Retourenmanagement und die Entsorgung.

Laut den Studienmachern sind bei den Windkraftanlagenherstellern vor allem klassische Services wie Transportmanagement, Landtransporte und die IT-seitige Abbildung und Steuerung des Prozesses gefragt. Darüber hinaus benötigen sie aber zunehmend auch Zusatzdienstleistungen, etwa für das Ersatzteilmanagement, die Bereitstellung von Kränen oder die Wartung von Werkzeugen.

(akw)
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