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Wartung: Keine Macht dem Stillstand!

Die LOGISTIK-HEUTE-Titelgeschichte zeigt, welche Möglichkeiten die vorausschauende Wartung mit sich bringt.

Egal ob in der Intra- oder Transportlogistik – Predictive Maintenance bietet viele Vorteile. (Foto: navitar, nosorogua, lassedesignen/ alle Adobe Stock; Montage: Bartl)
Egal ob in der Intra- oder Transportlogistik – Predictive Maintenance bietet viele Vorteile. (Foto: navitar, nosorogua, lassedesignen/ alle Adobe Stock; Montage: Bartl)
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Melanie Endres

Möglichst viele Daten von Maschinen und Anlagen zu messen und zu sammeln und mit diesen Daten einen digitalen Zwilling erschaffen, an dem verschiedenste Szenarien ausprobiert werden können – das ist der Grundgedanke der vorausschauenden Wartung, auf Englisch: Predictive Maintenance.

„Unter Predictive Maintenance verstehe ich eine Methode, die den besten Zeitpunkt für eine Wartung oder Überarbeitung vorhersagen kann und zwar so früh, dass die Arbeiten zur idealen Zeit durchgeführt werden können“, erklärte Prof. Dr. Christian Große, Leiter des Lehrstuhls für Zerstörungsfreie Prüfung, Centrum für Baustoffe und Materialprüfung, an der Technischen Universität München, die Logik hinter Predictive Maintenance.

Weniger Stillstand

In der Intralogistik könnte Predictive Maintenance daher zu einer effizienteren Nutzung von Förderstrecken und weniger Stillstand durch ungeplante Ausfälle führen. Dadurch würde die Anlagenverfügbarkeit steigern und Kosten können gesenkt werden, so der allgemeine Tenor. Konkret heißt das: Durch die Erhebung von Daten und deren Analyse sollen Probleme im logistischen Ablauf verhindert werden, bevor sie passieren.

Vielfältige Bandbreite

Das Angebot von Predictive Maintenance-Systemen reicht dabei von Systemen, die auf anstehende Wartungen hinweisen und bei der regelmäßigen Kontrolle relevanter Teile unterstützen bis hin zu teilautomatisierten, intelligenten Anwendungen, die den Zustand von Maschinen, einzelnen Komponenten und ganzen Infrastrukturen permanent überwachen und erst bei abweichenden Messdaten Wartungsbedarf melden.

Wie solche Systeme aussehen und wo sie in Intralogistik und Transportlogistik zum Einsatz kommen, lesen Sie in der Titelgeschichte von LOGISTIK HEUTE 5/2019. Die Ausgabe ist am 24. Mai 2019 erschienen.

Schluss mit den Überraschungen

Bei der Wartung und Instandhaltung von logistischer Ausrüstung ist es wie in der Logistik insgesamt: Klappt alles, redet niemand darüber. Aber wenn etwas nicht wie am Schnürchen läuft, ist das Geschrei groß.

Denn dann zeigt sich wieder, wie wichtig all die kleinen Rädchen – Lkw, Förderanlagen, Regalbediengeräte oder Gabelstapler – doch sind. Wenn sie ausfallen, drohen Lücken im Supermarktregal, Bandstopps in der Autoindustrie oder die im Onlineshop georderten Schuhe lassen auf sich warten.

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