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Wandel: Standortkonferenz Logistik und Chemie

Die West-Lausitz soll sich zum Logistik- und Chemiezentrum entwickeln.

Die Region West-Lausitz versucht den wirtschaftsstrukturellen Wandel mit all seinen wirtschaftlichen, demografischen, ökologischen und sozialen Herausforderungen zu meistern. (Symbolbild: MH/ Adobe Stock)
Die Region West-Lausitz versucht den wirtschaftsstrukturellen Wandel mit all seinen wirtschaftlichen, demografischen, ökologischen und sozialen Herausforderungen zu meistern. (Symbolbild: MH/ Adobe Stock)
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Melanie Endres

Rund um Fragen zur Entwicklung der West-Lausitz ging es am 16. Januar auf der Stadtkonferenz „Logistik und Chemie West-Lausitz“ in Schwarzheide.

„Um Stärken und Chancen in der Lausitz besser zu nutzen, muss die Entwicklung der Region mit den Menschen und den Unternehmen vor Ort gemeinsam gedacht und geplant werden“, so Lausitz-Beauftragter Dr. Klaus Freytag.

Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung

Die Wirtschaftsregion West-Lausitz mit Schwarzheide, Lauchhammer und Schipkau befindet sich im wirtschaftsstrukturellen Wandel, so die Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus. Die Landesregierung hat in Zusammenarbeit mit Sachsen und der Lausitzrunde eine Liste mit Maßnahmen erstellt, so die IHK. Unter den 107 Projekten seien laut Pressemitteilung auch fünf der Region West-Lausitz vertreten. Zu diesen zählen unter anderen die Industrie- und Gewerbegebietsentwicklung am Flugplatz Schwarzheide/ Schipkau, die Errichtung eines Kombinierten Verkehrs-Großterminals in Schwarzheide und das „Leistungszentrum West-Lausitz“.

Wirtschaftsregion West-Lausitz

In Zukunft soll sich die Region als Logistik- und Chemieregion in Deutschland etablieren und so neue Perspektiven ermöglichen. Grund hierfür ist unter anderem die Fertigstellung der Niederschlesischen Bahnmagistrale, welche die Lausitz mit Berlin, Dresden, Leipzig sowie Osteuropa und Asien verbindet. BASF und STR Bertschi haben sich nach Angaben der IHK bereits in der Region niedergelassen.

Marcus Tolle, Hauptgeschäftsführer der IHK Cottbus, begrüßte den Ansatz der Flächenerweiterung für Industrieansiedelungen: „Denn nur wenn hierfür die Voraussetzungen gegeben sind, ist ein erfolgreicher Strukturwandel in der Lausitz möglich. Hier setzt die Standortkonferenz ein wichtiges Signal.“

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