Verpackungsmaschinen: Packaging by Quadient nimmt DACH-Region ins Visier

Anbieter ist bereits mit Interessenten aus Deutschland im Gespräch.

Die CVP Impack kann laut Anbieter bis zu 500 Transportkartons pro Stunde automatisiert herstellen, verkleben und etikettieren. (Grafik: Packaging by Quadient)
Die CVP Impack kann laut Anbieter bis zu 500 Transportkartons pro Stunde automatisiert herstellen, verkleben und etikettieren. (Grafik: Packaging by Quadient)
Sandra Lehmann

Der Verpackungsmaschinenanbieter Packaging by Quadient, vormals Neopost, fokussiert sich ab sofort auf die Märkte Deutschland, Österreich und Schweiz. Das gab das Unternehmen mit Sitz im niederländischen Drachten im Februar bekannt. Dazu baut das Unternehmen, das nach Eigenangaben 5.800 Mitarbeiter beschäftigt, derzeit eine Vertriebsstruktur und ein Technikernetzwerk für diese Länder auf.

Alles automatisch

Das Kernprodukt der Firma ist eigenen Aussagen zufolge die automatisierte Verpackungsmaschine „CVP Impack“ (früher CVP-500), die seit 2014 auf dem Markt ist. Die Anlage vermisst, faltet, verklebt und etikettiert laut Quadient Versandpackungen. Im Zufuhrbereich müssten lediglich eine oder zwei Personen arbeiten, der Rest des Prozesses laufe vollautomatisch ab. In Betrieb seien die Anlagen unter anderem in Nordamerika sowie in Belgien, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden.

92 Lkw-Ladungen weniger im Jahr

Wie Packaging by Quadient berichtet, können Kunden mit dem Einsatz der Maschine Einsparungen beim Materialverbrauch erzielen. Weil die Kartons maßgeschneidert sind und kaum Luft enthalten, werden dem Unternehmen zufolge etwa beim Lifestyle-Onlinehändler Internet Fushion Group in Großbritannien pro Jahr 92 Lkw-Ladungen im Vergleich zum bisherigen Prozess eingespart.

In Deutschland ist Packaging by Quadient nach eigenen Angaben mit einigen Interessenten im Gespräch. „Deutschland weist einen hohen Automatisierungsgrad in der Logistik auf. Wir sind sicher, dass künftig viele Unternehmen die Wettbewerbsvorteile von schnellen und ressourcenschonenden Verpackungslösungen erkennen. Sowohl bei den Verbrauchern als auch bei den Firmen ist das Umweltbewusstsein in letzter Zeit stark gestiegen. Zudem wird aufgrund des demografischen Wandels die Suche nach Arbeitskräften immer schwieriger“, betont Richard Nijboer, Director of Sales & Operations bei Packaging by Quadient.

Um Unternehmen die Funktionsweise der Maschinen und die Vorteile in puncto Produktivität, Flexibilität und Nachhaltigkeit zu erläutern tritt Packaging by Quadient auf der Stuttgarter Intralogistikmesse LogiMAT 2020 (10. bis 12. März) in Halle 4, Stand G44 auf. Dort werde die Firma auch eine neue, noch leistungsfähigere, Verpackungsanlage vorstellen.

Fachforum auf der LogiMAT

Wie die Verpackung der Zukunft aussehen kann, erläutert außerdem Martin ten Dekker, International Sales Manager Benelux-Germany bei Quadient auf dem Fachforum Verpackungslogistik: So wird's grüner – Was Recycling, neue Materialien und Kreisläufe bringen“, das am 10. März 2020, von 11.00 bis 12.15 Uhr, in Halle 4, Forum C im Rahmen der LogiMAT stattfindet.

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