Verpackung: Sparck Technologies setzt auf individuell Bedrucktes

Der Verpackungsmaschinenanbieter präsentiert auf der LogiMAT 2022 eine Printing-on-the-Box-Lösung. 

Mit der CVP Everest von Sparck Technologies können Versender individuelle Nachrichten und Logos auf Versandpakete drucken, welche die automatisierte Verpackungsanlage produziert. | Bild: Sparck Technologies
Mit der CVP Everest von Sparck Technologies können Versender individuelle Nachrichten und Logos auf Versandpakete drucken, welche die automatisierte Verpackungsanlage produziert. | Bild: Sparck Technologies
Redaktion (allg.)
(erschienen bei LOGISTRA von Tobias Schweikl)

Automatisch erzeugte und individuell bedruckte Versandpakete stehen beim Verpackungstechnologieanbieter Sparck Technologies, früher Packaging by Quadient, im Mittelpunkt des Messeauftritts auf der LogiMAT 2022 (31. Mai bis 2. Juni, Messe Stuttgart). Gedruckt werden könnten Slogans, Logos oder auch individuelle Botschaften. Bei weißer Wellpappe könne sogar farbig gedruckt werden, so der Hersteller.

Leistung verbessern

Vertreter des Unternehmens stellen zudem eine Palette von Analysetools vor, die Kunden dabei helfen sollen, die Verpackungsleistung ihrer CVP-Anlagen zu verstehen und zu optimieren - von der Echtzeitüberwachung bis hin zu vollständigen Reportings. Auch Referenzvideos von bereits verkauften Anlagen in Deutschland und Europa stehen bereit.

Die 2020 auf den Markt gekommene „CVP Everest“ vermisst, schneidet, faltet, verklebt und etikettiert laut Hersteller bis zu 1.100 maßgeschneiderte Transportkartons pro Stunde. Die kleine Schwester „CVP Impack“ produziere bis zu 500 passgenaue Pakete pro Stunde. Der Hersteller spricht von einem Business Case ab einem Versandvolumen von 800 Paketen pro Tag.

„Mit beiden Maschinen sparen Versender nicht nur Geld, sondern schonen auch die Umwelt. Außerdem kommen sie mit passgenau hergestellten Paketen dem stärker werdenden Wunsch von Verbrauchern nach, die keine Pakete erhalten wollen, in denen jede Menge Material zur Füllung der Hohlräume steckt. Zudem sprechen auch Nachfrageschwankungen und der wachsende Arbeitskräftemangel in Industrieländern dafür, dass Unternehmen intelligente, automatisierte Verpackungsanlagen einsetzen“, betont Claus Weigel, International Senior Sales Manager für die DACH-Region bei Sparck Technologies.

Am Anfang des Verpackungsvorgangs steht ein 3D-Scanner, der die zu verpackenden Produkte vermisst. Auf Basis dieser Informationen wird vollautomatisch ein Karton, der mit einem kundenindividuellen Branding versehen sein kann, ausgeschnitten, gefaltet, geschlossen, verklebt und etikettiert. Der Gesamtvorgang dauere laut Hersteller drei Sekunden. Für die Zufuhr der bestellten Produkte würden ein oder zwei Mitarbeiter benötigt. Eine CVP Everest ersetze bis zu 20 manuelle Verpackungsstationen.

Halle 4, Stand B44

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