Verpackung: Raja-Gruppe erzielt für 2021 Rekordergebnis

Der Verpackungsanbieter hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Die Raja-Gruppe hat 2021 mit 1,2 Milliarden Euro Umsatz ein Rekordergebnis erzielt. (Foto: Raja)
Die Raja-Gruppe hat 2021 mit 1,2 Milliarden Euro Umsatz ein Rekordergebnis erzielt. (Foto: Raja)
Sandra Lehmann

Die Raja-Gruppe hat 2021 einen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro erwirtschaftet, was einem Zuwachs von 20 Prozent im Vergleich zu 2020 entspricht. Das gab der französische Verpackungsmittelhersteller mit Sitz in Roissy bei Paris kürzlich in einer Pressemeldung bekannt. Demnach stieg das operative Ergebnis für das vergangene Jahr auf 103 Millionen Euro.

Organisches Wachstum von 10,5 Prozent

Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Erholung und trotz großer Lieferengpässen bei Rohstoffen und den damit einhergehenden Preissteigerungen, erzielte die Raja-Gruppe im Jahr 2021 nach eigenen Angaben einen Rekordumsatz. Der Konzern verzeichnete ein organisches Wachstum von 10,5 Prozent, inklusive der Übernahme des Bürobedarfsanbieters Viking im November 2021. Die Raja-Gruppe übernahm im November 2021 das Geschäft von Viking in Großbritannien, Irland, Deutschland, der Schweiz, Österreich, Belgien und den Niederlanden.

Geografische Abdeckung vergrößert

Mit JPG, Mondoffice und Kalamazoo, die bereits seit 2019 zur Gruppe gehören, erweiterte Raja Office mit Viking seine geographische Abdeckung auf zehn Länder. „Die Übernahme von Viking ist ein entscheidender Schritt für die Gruppe, der im Einklang mit unserer Entwicklungs- und Diversifizierungsstrategie steht. Sie unterstreicht unser Bestreben, der europäische Marktführer im B2B-E-Commerce für Bürobedarf und -ausstattung zu werden“, erklärt Danièle Kapel-Marcovici, Präsidentin und CEO der Raja-Gruppe.

Der Verkauf von Betriebsausstattung und Verpackungsmaterial stieg nach Raja-Angaben dank des boomenden Onlinehandels und der Wiederaufnahme der Industrieproduktion stark an. Auch der Verkauf von Bürobedarf und -ausstattung, der 2020 unter der Gesundheitskrise gelitten hatte, habe sich 2021 mit der Rückkehr in die Büros erholt. Der Verkauf von Lagerausstattung wuchs mit dem erneuten Bedarf an Transport- und Lagermaterial für Produktionsstätten und Logistikzentren deutlich an. Die Verkäufe von Hygiene- und Pflegeprodukten sowie Schutzausrüstung, die während der Pandemie im Jahr 2020 Rekordwerte erreicht hatten, gingen leicht zurück, übertrafen aber weiterhin die Verkäufe des Jahres 2019.

Neuausrichtung von Viking 

Die Raja-Gruppe hat 2022 aktiv mit der Integration von Viking begonnen. Ziel sei es, den Kundenservice und die Geschäftsdynamik der Marke Viking zu stärken und damit schnell zu einem stabilen Finanzergebnis zu kommen.

Um diese Ziele zu erreichen, wird Viking in drei Regionen gegliedert: England/Irland und Deutschland/Schweiz/Österreich sowie Benelux, mit jeweils einer zuständigen Generaldirektion. Folgende Projekte sollen zur Umsatzsteigerung beitragen: Neuauflage der Gesamtkataloge, Optimierung der Websites, Neueinrichtung von Customer-Relationship-Centern in jedem Land, Einführung neuer Produktreihen und Verhandlungen beim Einkauf für alle Raja Office-Unternehmen. Eine internationale Vertriebsorganisation soll laut dem Unternehmen künftig den Großkunden von Raja Office maßgeschneiderte Verträge anbieten.

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