Verlagslogistik: Cornelsen erhöht Kapazitäten

Viastore erweitert das Cornelsen Verlagskontor mit einem neuen automatischen Kleinteilelager.

Mit der Modernisierung und Erweiterung seines automatischen Kleinteilelagers stellt sich CVK langfristig für die Zukunft auf. (Foto: CVK/ Viastore)
Mit der Modernisierung und Erweiterung seines automatischen Kleinteilelagers stellt sich CVK langfristig für die Zukunft auf. (Foto: CVK/ Viastore)
Melanie Endres

Damit Bücher und Kalender noch schneller zum Kunden gelangen, verstärkt Viastore die Lagerlogistik des Cornelsen Verlagskontors (CVK) in Bielefeld, das hat der Intralogistikanbieter am 7. April vermeldet. Der Stuttgarter Intralogistikexperte optimiert und erweitert laut Pressemitteilung die Anlage der Schulbuchauslieferung. Zwei Millionen Sendungen verschickt CVK demnach jährlich, von einzelnen Paketen bis zu ganzen Paletten. Das Versandvolumen liegt den Angaben zufolge bei mehr als 40 Millionen Exemplaren pro Jahr.

Verdreifachte Kapazitäten

Ab 2022 verdreifacht Cornelsen durch die Erweiterung die Kapazität für Kundenbestellungen im automatischen Kleinteilelager, so die Viastore-Angaben. Durch Investitionen in IT und Logistik stelle sich das Unternehmen langfristig für die Zukunft auf. Die Umbaumaßnahmen tragen dem zunehmendem Bestellvolumen und den gestiegenen Ansprüchen an die Logistik Rechnung, heißt es in der Mitteilung. Damit wolle CVK seine Qualitätsansprüche auf höchstem Niveau weiterhin sicherstellen.

Höhere Leistung soll erzielt werden

Viastore erneuert laut eigenen Angaben in diesem Zuge auch das automatische Kleinteilelager (AKL). Im ersten Schritt haben die Experten demnach die Steuerungen für die Behälterfördertechnik modernisiert und ein bestehendes Regalbediengerät (RBG) durch ein neues ersetzt. Das Ergebnis sind laut Viastore eine höhere Leistung und Zuverlässigkeit des gesamten Logistiksystems. Im zweiten Schritt werde die Kapazität im AKL durch eine zusätzliche Gasse nahezu verdreifacht. Dies biete nicht nur viele zusätzliche Stellplätze, sondern auch seitliche „Pickebenen“ auf drei Etagen, sodass zeitgleich deutlich mehr Kundenbestellungen bearbeitet werden könnten.

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