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Verkehr: Think Tank für urbane Mobilität gegründet

Projekt NaKoMo soll über Fördermöglichkeiten informieren.

Das Bundesverkehrsministerium hat gemeinsam mit dem Saarland und dem Deutschen Städtetag einen Think Tank für urbane Mobilität gegründet. (Symbolbild: Photodesign/Fotolia)
Das Bundesverkehrsministerium hat gemeinsam mit dem Saarland und dem Deutschen Städtetag einen Think Tank für urbane Mobilität gegründet. (Symbolbild: Photodesign/Fotolia)
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Sandra Lehmann

Das Bundesverkehrsministerium (BMVI) hat am 8. April gemeinsam mit dem Saarland als Vertreter der Länder sowie dem Deutschen Städtetag den neuen Think Tank „Nationales Kompetenznetzwerk für nachhaltige urbane Mobilität“ (NaKoMo) gegründet. Ziel des Think Tanks sei es, über alle bestehenden Fördermöglichkeiten zum Aufbau einer modernen nachhaltigen Mobilität in Städten zu informieren, bei der praktischen Umsetzung zu unterstützen und wichtige Kontakte zu Ansprechpartnern zu vermitteln.

Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, sagte anlässlich der Gründung: „Mit dem neuen Think Tank für nachhaltige urbane Mobilität in unseren Städten bringen wir die Kommunen mit externen kompetenten Köpfen zusammen und schaffen eine Schwarmintelligenz für kreative Ideen und Best-Practice-Modelle. So wollen wir auch optimal über Fördermöglichkeiten informieren, sei es auf Bundes-, Landes- oder auch europäischer Ebene. Jetzt starten wir bundesweit mit den ersten Workshops.“

„Die Zukunft der Mobilität hat längst begonnen. Bund, Länder und Kommunen müssen die Verkehrswende gemeinsam gestalten, voneinander lernen und gelungene Beispiele weitergeben können. Eine Ideenschmiede und Vernetzungsstelle für nachhaltige Mobilität wird helfen, das große Potenzial etwa der Digitalisierung im Verkehrsbereich stärker zu heben als bisher“, ergänzte Anke Rehlinger, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr aus dem Saarland.

Die Etablierung des Think Tanks ist das Ergebnis von Beratungen der im Rahmen des Nationalen Forums Diesels eingerichteten Expertengruppe II („Verkehrslenkung, Digitalisierung und Vernetzung“). Durch Informationsveranstaltungen im Rahmen des Sofortprogramms „Saubere Luft 2017-2020“ und durch die Lotsenstelle im BMVI konnte nach Angaben des Ministeriums bereits eine Zusammenarbeit mit den Kommunen aufgebaut werden. Diese dient als Grundlage für den neu gegründeten Think Tank.

Vielfalt kommunaler Ideen

Eine wichtige Rolle spielen dabei laut BMVI auch die bereits erstellten kommunalen Masterpläne zur Luftreinhaltung, die das Bundesverkehrsministerium gefördert hatte. Damit sei die Vielfalt an kommunalen Ideen und Maßnahmen erweitert worden, wie zukünftig nachhaltige, urbane Mobilität gestaltet werden kann. Der Ideenaustausch und die praktische Umsetzung der Pläne ist wesentlicher Bestandteil des Think Tanks, heißt es aus dem Ministerium.

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