Verkauf: Siemens trennt sich von Brief- und Paketsortierungs-Technik

Konzern steigt aus „Nicht-Kerngeschäft“ aus.
Matthias Pieringer

Die Siemens AG will ihr Geschäft mit Gepäckabfertigungs-, Brief- und Paketsortierungssystemen verkaufen. Wie der Konzern kürzlich in München mitteilte, gehöre man zwar zu den führenden Anbietern am Markt. Allerdings gebe es wegen des hohen Mechanikanteils nur wenige Synergien mit anderen Siemens-Divisionen. Laut Siemens handelt es sich um ein hoch spezialisiertes Nischengeschäft mit einer mittleren einstelligen Ergebnismarge und einem Jahresumsatz von rund 900 Mio. Euro. Betroffen vom Verkauf sind etwa 3.600 Mitarbeiter.

Zugleich kündigte Siemens an, von Invensys die Bahnautomatisierungssparte Invensys Rail für circa 2,2 Mrd. Euro (1,742 Mrd. Britische Pfund) übernehmen zu wollen. Invensys Rail soll in das Siemens-Rail-Automation-Geschäft der Division Mobility and Logistics des Sektors Infrastructure & Cities integriert werden.

Beide Transaktionen erfolgen im Rahmen des Unternehmensprogramms „Siemens 2014“, das den Angaben zufolge unter anderem die Kernaktivitäten des Konzerns stärken soll.

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