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Verkauf: Lehnkering in neuen Händen?

Mehrheitseigner Triton Partner will Anteile veräußern.
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Thilo Jörgl

Die Duisburger Lehnkering Holding GmbH soll offenbar verkauft werden. Darf man der britischen Agentur „Mergermarket“ Glauben schenken, dann will der Mehrheitseigner Triton Partners seine Anteile loswerden. Die britische Beteiligungsgesellschaft mit Sitz auf Jersey hatte vor sieben Jahren 87,7 Prozent der Anteile des auf Chemietransporte spezialisierten Dienstleisters von der Hamburger VTG AG gekauft. Der Rest der Anteile ist in der Hand des Managements des Duisburger Konzerns. Der Agentur zufolge ist die erste Verkaufsrunde bereits im Juni abgeschlossen worden.

Zu den Interessenten, die es in die zweite Runde geschafft haben, gehöre unter anderem die Imperial Logistics International. Alle Beteiligten gaben zu den Vorgängen keine Auskunft. Lehnkering veröffentlichte zuletzt den Jahresabschluss für 2010. Demnach erwirtschafteten die mehr als 2.700 Mitarbeiter einen Umsatz von 580 Mio. Euro. 2009 waren es 465 Mio. Euro, 2008 rund 584 Mio. Euro. Im Jahr 2009 ist dem Konzern zufolge der Jahresüberschuss um 4,2 Mio. Euro auf 12,4 Mio. Euro gestiegen. Imperial Logistics International gehört als hundertprozentige Tochter zum südafrikanischen Konzern Imperial Holdings Ltd. Für die Duisburger Firma arbeiten rund 3.500 Angestellte. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen einen Umsatz von 604 Mio. Euro erzielt – rund 7,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Das operative Ergebnis kletterte von 25 auf 30 Mio. Euro.

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