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Verbände: Bündnis fordert mehr Gleisanschlüsse im Schienennetz

Die Gleisanschluss-Charta wurde in Berlin an das BMVI überreicht.

37 Verbände und Organisationen stellen sich hinter die Forderung nach mehr Gleisanschlüssen. (Foto: VDV)
37 Verbände und Organisationen stellen sich hinter die Forderung nach mehr Gleisanschlüssen. (Foto: VDV)
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Therese Meitinger

Auf Initiative des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) wollen sich 37 Verbände, darunter der Verband der Chemischen Industrie (VCI), sowie Organisationen aus Industrie, Handel und Logistik gemeinsam für die Stärkung und Förderung von Gleisanschlüssen im deutschen Schienennetz einsetzen.

Die beteiligten Akteure haben dazu am 25. Juni in Berlin ihre eigens erarbeitete Gleisanschluss-Charta an Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und Beauftragter der Bundesregierung für den Schienenverkehr, und Torsten Sevecke, Staatsrat der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovationen der Freien und Hansestadt Hamburg, überreicht.

Schlüsselfunktion von Gleisanschlüssen

Die Charta fordert eine stärkere Fokussierung der verkehrspolitischen Diskussion auf die wesentliche Schlüsselfunktion von Gleisanschlüssen, kundennahen Zugangsstellen und regionalen Eisenbahninfrastrukturen. Ziel sei es, dem Markt leistungsfähige und wirtschaftlich darstellbare Transportsysteme im Kombinierten Verkehr und im Wagenladungsverkehr anbieten zu können, so die Unterzeichner.

Enak Ferlemann, Beauftragter der Bundesregierung für den Schienenverkehr und Parlamentarischer Staatssekretär beim BMVI: „Ich bin gespannt auf die Vorschläge in der Gleisanschluss-Charta. Wir werden uns jeden einzelnen davon genau ansehen und – gemeinsam – einen Machbarkeits-Check durchführen.“

„Ich begrüße die breite Basis an Verbänden, die an der Erstellung der Charta mitgewirkt haben. Die große Teilnehmerzahl bei der Übergabe zeigt eindrucksvoll, welch hoher Stellenwert der Förderung von Gleisanschüssen verbandsübergreifend beigemessen wird“, unterstrich Carsten Knauer, Leiter Sektion Logistik/SCM und Referent Fachgruppen des Bundesverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME). „Gemeinsam warten wir nun mit Spannung auf die Ergebnisse der Machbarkeitsanalyse des Bundesverkehrsministeriums. Mit Blick in die Zukunft gilt es für unsere Initiative, sich weiter nachhaltig zu engagieren und konsequent an der Umsetzung zu arbeiten – der BME ist dabei.“

VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann sagte:

„Die chemische Industrie will die Vorteile des Schienengüterverkehrs in Zukunft intensiver nutzen. Denn die Eisenbahn spielt für unsere Branche als umweltfreundliches und sicheres Transportmittel eine wichtige Rolle. Das setzt voraus, dass Unternehmen stärker an die Schiene angebunden werden und kundennahe Gleisanschlüsse sichergestellt sind.“

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