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VDMA: Wachstumstreiber Maschinenbau

Deutsche Anlagenbauer steigerten 2010 Umsatz und Produktion.
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Redaktion (allg.)

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau steigerte 2010 seinen Umsatz auf 174 Mrd. Euro (2009: 161 Mrd. Euro). Das teilt der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA), Frankfurt/M., mit. Demnach erhöhte die Branche die Produktion im vergangenen Jahr um fast neun Prozent. Die Kapazitäten waren zu rund 80 Prozent ausgelastet (2009: 73 Prozent). Zum Jahresende 2010 beschäftigten die Anlagenbauer geschätzt 912.000 Personen, etwa 10.000 mehr als noch im Mai des Jahres.
Für 2011 rechnet der VDMA mit 20.000 zusätzlichen Stellen. Denn für das laufende Jahr geht der Verband von einem weiteren Wachstum der deutschen Maschinenproduktion von zehn Prozent aus. Treiber ist eine steigende Nachfrage. Schon 2010 haben die Maschinenbestellungen um real 36 Prozent zugelegt (Inland plus 29 Prozent, Ausland plus 39 Prozent). Allein im Dezember 2010 gingen 44 Prozent mehr Aufträge ein als im Vorjahresmonat (Inland plus 38 Prozent, Ausland plus 46 Prozent).

Die Exportquote erhöhte sich 2010 gegenüber dem Vorjahr zwar nur marginal auf rund 75 Prozent. Der Absatz im Ausland stieg jedoch von rund 111 Mrd. Euro auf etwa 123 Mrd. Euro. Impulse kamen vor allem aus China, dem wichtigsten Exportmarkt. Hier kletterte der Absatz von Januar bis November 2010 um ein Drittel auf fast 14 Mrd. Euro (2009:zehn Mrd. Euro). Die USA erhielten im gleichen Zeitraum Lieferungen im Wert von neun Mrd. Euro und landeten damit auf Platz zwei, gefolgt von Frankreich, Russland und Italien. Die größten Exporteure sind die Teilbranchen Antriebstechnik, Fördertechnik, Bau- und Baustoffmaschinen, Allgemeine Lufttechnik und Armaturen.

(akw)
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