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VDA Logistik Award 2019: Continental überzeugt mit Risikomanagement

Continental punktet bei Jury mit Supply-Chain-Konzept.

Forum Automobillogistik 2019 in München: Das Team von Continental ist mit dem VDA Logistik Award 2019 ausgezeichnet worden. (Foto: Matthias Pieringer)
Forum Automobillogistik 2019 in München: Das Team von Continental ist mit dem VDA Logistik Award 2019 ausgezeichnet worden. (Foto: Matthias Pieringer)
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Matthias Pieringer

Der VDA Logistik Award 2019 geht an Continental. Das Technologieunternehmen überzeugte die Jury mit seinen Lösungen für ein ganzheitliches Risiko- und Allokationsmanagement. Die Preisverleihung fand am Abend des 5. Februar im Rahmen des Forums Automobillogistik 2019 in der Münchner BMW-Welt statt.

Mit „Supply Risk Management 4.0“ hat Continental ein Konzept entwickelt, mit dem das Versorgungsrisiko deutlich verringert wird. Dafür baut das Unternehmen auf eine Cloudlösung mit intelligenten Algorithmen, mit der die Risikomanagement-Experten im Hause schnell erfassen können, ob Engpässe durch den Ausfall von Materiallieferungen drohen. Gegenmaßnahmen wie die Neuverteilung von Lagerbeständen oder Produktionsprogrammen lassen sich so laut Continental rechtzeitig ergreifen und Lieferausfälle zum Kunden vermeiden. Zudem wird dem Unternehmen zufolge die Vorlaufzeit bis zur Information bei möglichen Lieferausfällen deutlich verkürzt – von Tagen auf Stunden. Darüber hinaus ermögliche diese Lösung, so Continental, den Aufbau eines ganzheitlichen Risikomanagements für die Bauteileversorgung und diene als vollintegrierte Schnittstelle zu den Lieferanten. Unterstützt werde die Risikoprävention durch Ansätze aus dem Bereich Data Analytics (Data Mining, Descriptive & Predictive Analytics, Alerts) sowie dem Einsatz von Big Data- und Cloud-Technologien.

Projekt mit Vorbildcharakter

Bernhard Mattes, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), betonte bei der Preisverleihung im Rahmen des Forums Automobillogistik 2019 in München: „Der VDA Logistik Award zeichnet Logistikprojekte aus, die Vorbildcharakter für die gesamte Industrie haben und zeigen, welchen entscheidenden Beitrag die Automobillogistik für den Erfolg unserer Industrie leistet. Die diesjährigen Preisträger zeigen mit ihrem Konzept in beispielhafter Weise, wie schnell die Automobilindustrie bei der Digitalisierung ihrer Supply Chain vorwärtskommt. Das Siegerkonzept zeigt in vorbildlicher Weise, was digitales, vernetztes Supply Chain Management 4.0 leisten kann.“
 

Drohende Engpässe frühzeitig erkennen

Mit dem neuen Konzept erzielt Continental nach eigener Aussage bereits signifikante Ergebnisse. Neben der Erhöhung der Prozesstransparenz und frühzeitiger Meldung etwaiger Versorgungsengpässe, entstünden Kosteneinsparungen in der Supply Chain. „Kundenzufriedenheit hat für uns höchste Priorität“, so Petra Becker, Vice President Supply Network & Supply Chain Risk Management bei Continental. „Mit dem vorgestellten Konzept sind wir in der Lage, Versorgungsengpässe frühzeitig zu erkennen, um entsprechend proaktiv einzugreifen sowie in kurzer Zeit globale Aussagen zur Liefersituation zu treffen.“ Auch die Nachhaltigkeit der Wertschöpfungskette steigt: Sonderfrachten, Produktionsausfälle und Kapazitätsanpassungskosten werden vermieden, gleichzeitig können die Continental-Mitarbeiter mit echten Lösungen in der digitalen Welt arbeiten.

In der Endrunde um den VDA Logistik Award 2019 hatte sich Continental gegen die weiteren Finalisten Daimler und Volkswagen durchgesetzt.

Auf dem Forum Automobillogistik 2019, das gemeinsam von der Bundesvereinigung Logistik (BVL) und dem Verband der Automobilindustrie (VDA) veranstaltet wird, treffen sich am 5. und 6. Februar in der BMW-Welt in München rund 530 Teilnehmer und 50 Aussteller. Der Kongress steht in diesem Jahr unter dem Motto „Wertschöpfung gestalten: analog – digital – in Echtzeit“.

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