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Urbane Logistik: Leiser liefern

BIEK fordert lärmarme Antriebe für die Lieferlogistik in Städten.

Leise Lieferlogistik fördern: Der BIEK fordert die Kommunen auf, die Bedingungen für "sanfte" Liefermethoden wie Cargobikes zu verbessern, etwa auch Fußgängerzonen freizugeben. | Foto: DPD
Leise Lieferlogistik fördern: Der BIEK fordert die Kommunen auf, die Bedingungen für "sanfte" Liefermethoden wie Cargobikes zu verbessern, etwa auch Fußgängerzonen freizugeben. | Foto: DPD
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Redaktion (allg.)
von Johannes Reichel, LOGISTRA

Anlässlich des bundesweiten "Tags gegen Lärm", der am 24. April stattfand, hat sich der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) für die Verwendung leiser Antriebe in der Lieferlogistik ausgesprochen. Der Verband verwies darauf, dass der Anteil an Elektroantrieben in der KEP-Flotte vielfach höher sei als im gesamten Fahrzeugbestand in Deutschland. Beim Einsatz von Zustell-Lastenfahrrädern auf der letzten Meile ließen sich zu einem großen Umfang klassische Lieferfahrzeuge durch leise Fahrräder ersetzen, warb der Verband. "Auch aus Gründen der Lärmprävention sind daher Lastenfahrräder und Mikro-Depots eine gute Wahl, die die Kommunen fördern sollten", plädierte der BIEK. Die Städte hätten dafür zahlreiche Möglichkeiten, die sie nutzen und bei denen die KEP-Dienste sie unterstützen würden. So könnten Fußgängerzonen für die Belieferung mit Lastenfahrrädern und Fahrzeugen mit alternativen Antrieben freigegeben werden. Auch durch die Schaffung von Rechtssicherheit  für mobile Mikro-Depots oder die Wirtschaftsförderung bei der Suche nach geeigneten Flächen ließe sich eine emissionsfreie Lieferkette fördern.

„Die lärmarme Belieferung trägt zur Lebensqualität in den Städten bei. Wir setzen auf die Partnerschaft mit den Städten, weil dabei ein Mehrwert für alle Beteiligten geschaffen wird“, erklärte Marten Bosselmann, Vorsitzender des BIEK.

Lösungen für die lärmarme Zustellung spielten deshalb auch eine prominente Rolle im Memorandum of Understanding „Gute Logistik für lebenswerte Innenstädte“, das der BIEK gemeinsam mit dem Handelsverband Deutschland und den beiden kommunalen Spitzenverbänden Deutscher Städtetag und Deutscher Städte- und Gemeindebund im Sommer 2018 unterzeichnet hat, so der Verbandschef. (jr/sln)

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