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Urbane Logistik: Emissionsfreie Belieferung in Hannover

Die Initiative Urbane Logistik Hannover startet das erste Pilotprojekt im Stadtteil Linden-Nord.

Gemeinsam wollen KEP-Dienstleister und die Initiative Urbane Logistik Hannover innovative Paketbelieferung in Hannover in die Wege leiten. (Foto: Landeshauptstadt Hannover)
Gemeinsam wollen KEP-Dienstleister und die Initiative Urbane Logistik Hannover innovative Paketbelieferung in Hannover in die Wege leiten. (Foto: Landeshauptstadt Hannover)
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Melanie Endres

Am 3. Juli hat die Landeshauptstadt Hannover (LHH) zusammen mit Vertretern der KEP-Branche ein Pilotprojekt zur innovativen Paketbelieferung im Stadtteil Linden-Nord gestartet, das gab die Initiative Urbane Logistik kürzlich bekannt. Zusammen mit den freiwilligen Partnern DHL Group, DPD Deutschland, Hermes Germany, UPS und Citipost, sollen innovative Zustellformen auf einer freiwilligen und gemeinsamen Basis, frei von öffentlichen Förderungen, lokal und emissionsfrei im Praxiseinsatz getestet werden, so die Angaben.

Umweltschonende Lieferung

Im Rahmen des Pilotprojekts werden neben dem Einsatz von Elektrofahrzeugen und Lastenfahrrädern auch strategisch sinnvolle Logistikpunkte geschaffen. An diesen Stellen sollen die Flächen dann an Werktagen von neun bis 17 Uhr für den Lieferverkehr reserviert sein. In den Abend- und Nachtstunden sowie morgens (17 bis neun Uhr) und an Sonntagen ganztägig sollen diese Flächen den Anwohnern ganztägig zum Parken zur Verfügung stehen.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass die Stadt Hannover dringend notwendige Flächen für eine nachhaltigere Versorgung der Innenstadt bereitstellt. Für DPD war das der entscheidende Impuls, um nun auch in Hannover vollständig elektrisch angetriebene Zustellfahrzeuge einzusetzen“, so Andreas Glüsenkamp, Leiter der Region Lehrte bei der DPD Deutschland GmbH.

Mit der Maßnahme soll das Halten in zweiter Reihe, insbesondere an Hauptverkehrsstraßen, sowie das Parken an Knotenpunkten und auf Nebenanlagen vermindert werden, heißt es in der Pressemitteilung. Dadurch sollen zudem die Verkehrssicherheit und der Verkehrsfluss verbessert werden. Das Pilotprojekt soll außerdem, so die Meldung, ein Bewusstsein bei den Bürgern für die Anforderungen und Flächenbedarfe der urbanen Logistik schaffen.
 

Wissenschaftliche Begleitung

Laut Mitteilung ist die Erprobung ein Prozess, in dem mit einer stetigen Nachjustierung gerechnet wird. Um gemeinsam bestmöglich aus dem Projekt zu lernen, werde das Vorhaben von der Hochschule Hannover, der Leibniz Universität Hannover sowie der Technischen Universität Braunschweig begleitet.

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