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Umschlagslager: Gebrüder Weiss stellt sich für Endkunden-Zustellung auf

Die Baukosten für das Logistikzentrum in der Nähe von Wien sollen sich auf 6,8 Millionen Euro belaufen.

Im ersten Halbjahr 2020 konnte Gebrüder Weiss die Zahl der ausgelieferten Home-Delivery-Sendungen von rund 410.000 auf 580.000 steigern. (Foto: Gebrüder Weiss/Andreas Ursprunger)
Im ersten Halbjahr 2020 konnte Gebrüder Weiss die Zahl der ausgelieferten Home-Delivery-Sendungen von rund 410.000 auf 580.000 steigern. (Foto: Gebrüder Weiss/Andreas Ursprunger)
Therese Meitinger
(erschienen bei Transport von Daniela Kohnen)

Gebrüder Weiss hat an seinem österreichischen Standort Maria Lanzendorf ein neues Home Delivery-Umschlagslager in Betrieb genommen, so eine Mitteilung vom 24. Juli. Die Baukosten für die moderne Logistikanlage belaufen sich demnach auf 6,8 Millionen Euro. Laut Karl Meiringer, Niederlassungsleiter Maria Lanzendorf bei Gebrüder Weiss, schlage man in Maria Lanzendorf rund 40 Prozent des gesamten österreichischen Volumens der an Endkunden gelieferten Sendungen um.

So ist die Sendungsanzahl in Österreich im Home-Delivery-Segment laut Unternehmensangaben von 173.000 im ersten Halbjahr 2019 auf 235.000 in den ersten sechs Monaten 2020 gestiegen. Insgesamt hat der Logistikdienstleister bei Endkundenzustellungen von Möbeln, TV-Geräten, Waschmaschinen und Kühlschränken nach Eigenangaben die Zahl der ausgelieferten Sendungen im ersten Halbjahr 2020 von rund 410.000 auf 580.000 steigern können.

Services für E-Commerce

Jürgen Bauer, Mitglied der Geschäftsleitung bei Gebrüder Weiss:

„2020 mit normalen Maßstäben zu bewerten, fällt naturgemäß noch immer schwer. Dem erhöhten E-Commerce-Volumen unserer Kunden sind wir aber mit unseren Services im Home-Delivery-Segment mit einer erfolgreichen Wachstumsstrategie gefolgt. Zudem ist es uns durch das außerordentliche Engagement unserer Mitarbeiter gelungen, die hohe Service-Qualität bei der Endkundenzustellung auch in der Phase des Lockdowns zu halten.“

In den Märkten Kroatien, der Tschechischen Republik, Ungarn, der Slowakei, Rumänien und Serbien konnten zwischen Januar und Juni 2020 knapp 110.000 Sendungen mehr an den Endkunden zugestellt werden als im gleichen Vorjahreszeitraum, so das Logistikunternehmen. Der Anbieter will daher nach eigenen Angaben seine Aktivitäten in Osteuropa in diesem Geschäft weiter ausbauen und habe dabei auch neue Staaten im Blick.

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