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Umfrage: Risikomanagement zahlt sich aus

Laut Inverto spart Prävention entlang der Kette bis zu 21 Prozent Beschaffungskosten.
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Redaktion (allg.)

Risikomanagement kann sich rechnen. Das geht aus der Studie „Risikoprävention im Einkauf“ der Kölner Inverto AG hervor. Im Frühjahr 2013 befragten die Berater Unternehmen verschiedener Branchen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit einem Jahresumsatz von 100 bis 500 Mio. Euro. 52 Entscheider aus Einkauf, Geschäftsführung und Supply Chain Management nahmen teil.

Demnach managen bereits 80 Prozent der Befragten aktiv die Risiken entlang ihrer Supply Chain. Bei 21 Prozent sind dadurch die Kosten gesunken. Bei fast der Hälfte blieben die Kosten unverändert. 17 Prozent gaben an, dass die Beschaffungskosten durch ihr Risikomanagement gestiegen seien. Jedoch würden knapp 70 Prozent der Befragten sogar Zusatzkosten in Kauf nehmen, wenn sich dadurch Risiken vermeiden lassen.

Momentan schätzt jedes zweite Unternehmen das eigene Risikomanagement als noch nicht ausreichend ein. Künftig wollen 85 Prozent der Befragten ihr Risikomanagement erweitern oder intensivieren. 83 Prozent der Unternehmen halten dabei die Minimierung von Versorgungsrisiken, 77 Prozent die Minimierung von Qualitätsrisiken für sehr relevant. Compliance- und Nachhaltigkeitsrisiken stehen ebenfalls an vorderer Stelle, gefolgt von der Sicherstellung der Innovationsfähigkeit von Zulieferern.

Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen halten die Verhinderung von Lieferantenausfällen für sehr wichtig und bewerten regelmäßig die Risikopotenziale von Schlüssellieferanten. 84 Prozent der teilnehmenden Unternehmen verringerten dadurch Versorgungsengpässe, bei 61 Prozent ließen sich Qualitätsschwankungen reduzieren und 48 Prozent verbesserten Produkt- und Servicequalitäten.

Allerdings nutzt nur jedes fünfte Unternehmen ein Frühwarnsystem, obwohl sich damit laut der Umfrage Lieferantenausfälle um 73 Prozent reduzieren lassen. Darüber hinaus liegen bei lediglich einem knappen Drittel der Unternehmen Notfallpläne vor. Und: Nur 13 Prozent messen überhaupt die Erfolge ihres Risikomanagements.

(akw)
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