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Umfrage: Digitalisierung soll in der Logistik vor allem Zeit sparen

Unternehmen erwarten sich von digitalen Anwendungen in der Logistik auch eine sinkende Fehler- und Ausfallhäufigkeit.

Bitkom befragte in einer Umfrage insgesamt 514 Unternehmen zu digitalen Anwendungen in der Logistik. (Bild: Fotolia, kamonrat)
Bitkom befragte in einer Umfrage insgesamt 514 Unternehmen zu digitalen Anwendungen in der Logistik. (Bild: Fotolia, kamonrat)
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Therese Meitinger

Der Digitalverband Bitkom gab am 23. Juli die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage zur Digitalisierung in der Logistik bekannt. Insgesamt wurden 514 Unternehmen ab 50 Mitarbeitern, die Waren transportieren, gefragt, was aus ihrer Sicht die größten Vorteile von digitalen Anwendungen in der Logistik seien. Eine deutliche Mehrheit von zwei Dritteln (68 Prozent) gibt in der Umfrage an, dass die Digitalisierung zu einer Zeitersparnis führt. Auf Platz zwei liegt mit deutlichem Abstand die sinkende Fehler- und Ausfallanfälligkeit (43 Prozent), so Bitkom. Dahinter folgen fast gleichauf eine körperliche Entlastung der Beschäftigten (35 Prozent), der bessere Service für Endkunden (33 Prozent), der geringere Bedarf an Lagerfläche (31 Prozent) sowie ganz allgemein geringere Kosten (28 Prozent).

„Digitalisierung in der Logistik ist sehr vielfältig und wirkt sich daher auch sehr unterschiedlich im Unternehmen aus“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Digitale Anwendungen reichen von KI-Systemen zur effizienten Routenplanung oder zur vorausschauenden Wartung von Maschinen und Fahrzeugen über autonome Staplersysteme und Drohnen für Lieferung oder Inventur bis hin zu Exoskeletten für Lagerarbeiter.“

Digitalisierung in Aus- und Weiterbildung berücksichtigen

Weitere Vorteile digitaler Anwendungen in der Logistik sahen die Befragten der Bitkom-Umfrage in weniger Verkehr in den Innenstädten (sechs Prozent), einer besseren Nahversorgung im ländlichen Raum (sieben Prozent), einer höheren Arbeitsplatzattraktivität (neun Prozent), einer geringeren Umweltbelastung (15 Prozent) sowie in einem sinkenden Bedarf an Arbeitskräften (21 Prozent).

„Digitalisierung in der Logistik führt dazu, dass der Bedarf an Mitarbeitern für einfache Tätigkeiten sinkt, aber zugleich deutlich mehr Fachkräfte mit Digitalkompetenz gebraucht werden“, so Berg.  Darauf müsse die Berufsausbildung ebenso reagieren wie die Unternehmen in ihren internen Weiterbildungsangeboten.

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