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Umfrage: Betriebsstörungen und Cybervorfälle am meisten gefürchtet

Allianz AGCS veröffentlicht das Risk Barometer für 2017.
Lieferekettenunterbrechungen und Produktionsstopps fürchten Unternehmen laut dem neuen Allianz Risk Barometer am meisten. (Foto: Brian Jackson/Fotolia)
Lieferekettenunterbrechungen und Produktionsstopps fürchten Unternehmen laut dem neuen Allianz Risk Barometer am meisten. (Foto: Brian Jackson/Fotolia)
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Sandra Lehmann

Unterbrechungen in der Lieferkette, eine verschärfte Wettbewerbssituation und Cyberkriminalität sind die drei am meisten gefürchteten globalen Geschäftsrisiken in Unternehmen. Das geht aus dem Risk Barometer 2017 hervor, das jährlich vom Versicherungsunternehmen Allianz Global Corporate & Specialty SE (AGCS) herausgegeben wird.

Digitalisierung als Gefahr

Als Gründe für einen Betriebsausfall oder Lieferstopp sieht ein Großteil der rund 1.200 befragten Experten aus 55 Ländern die zunehmende Digitalisierung von Geschäftsprozessen. So fürchten etwa 36 Prozent der Umfrageteilnehmer die unerwünschte Aufschlüsselung ihrer kritischen Infrastrukturen auf IT-Ebene oder haben Angst, dass die fehlerhafte Übertragung und Auswertung von Daten zu einem Produktionsausfall führen könnte.

Feuer, Explosion und Naturkatastrophen

Aber auch außerhalb vernetzter Strukturen sehen die befragten Unternehmen potenzielle Gefahren – etwa bei der Wasser- und Energieversorgung von Produktionsstandorten. Außerdem befürchtet fast die Hälfte der Experten finanzielle Verluste durch Feuer, Explosion oder Naturkatastrophen.

Erneut Spitzenreiter

Die Angst vor einer Betriebsunterbrechung landet laut Allianz zum fünften Mal in Folge auf Platz eins des Gefahren-Rankings. Schuld daran seien unter anderem die vielen politischen Veränderungen des vergangenen Jahres und die damit einhergehende Unsicherheit. Als Beispiele führt der Bericht den Brexit sowie die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten an.

Datenverlust gefürchtet

Neben Betriebsstörungen sehen 30 Prozent der Umfrageteilnehmer auch Cyber-Attacken und den damit verbundenen Verlust sensibler Daten als massives Geschäftsrisiko. Allerdings nehmen insbesondere kleinere Unternehmen die Auswirkungen von Internetkriminalität noch immer nicht ernst genug, so die Münchner Versicherungsgesellschaft. Demnach stufen Firmen mit einem Jahresumsatz von weniger als 250 Millionen Euro Cybervorfälle lediglich als sechsthöchstes Risiko ein.

Hinter den Top drei des Rankings folgen nach Angaben der Allianz die Angst vor Naturkatastrophen sowie rechtlichen und makroökonomische Veränderungen.

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