Turnaround geschafft

Jungheinrich verbucht aber Ergebnisrückgang.
Thilo Jörgl

Die Hamburger Jungheinrich AG hat unter der Wirtschaftsflaute gelitten und musste im Geschäftsjahr 2009 Umsatz- und Ergebnisrückgänge hinnehmen. Wie der Staplerspezialist mitteilt, sank der Auftragseingang um 23 Prozent auf 1,65 Mrd. Euro. Der Umsatz lag mit 1,68 Mrd. Euro etwa 22 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Hanseaten spüren inzwischen wieder etwas Aufwind. Dank zahlreicher Maßnahmen zur Krisenbewältigung, etwa dem Ausbau der Lagertechnik, gelang es ihnen, die operative Gewinnschwelle im Herbst 2009 nach acht Monaten wieder zu erreichen. Dem Konzern zufolge konnte für das Gesamtjahr operativ ein leicht positives EBIT von acht Mio. Euro erzielt werden. Nach Einbeziehung der Einmalaufwendungen in Höhe von 80 Mio. Euro ist das EBIT aber auf minus 72 Mio. Euro (Vorjahr: plus 122 Mio. Euro) abgerutscht. Dem Unternehmen zufolge wird der Vorstand dem Aufsichtsrat vorschlagen, der Hauptversammlung am 15. Juni eine Dividendenkürzung zur Beschlussfassung vorzulegen. Bild: Jungheinrich

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