Transportlogistik: Sehen, was aktuell an Europas Grenzen los ist

PTV Group kooperiert mit dem Echtzeit-Datenlieferanten Sixfold.

Dank der neuen Datenschicht in der PTV-Software herrscht nach Anbieterangaben nun Transparenz über die Situation an Grenzübergängen. (Foto: PTV)
Dank der neuen Datenschicht in der PTV-Software herrscht nach Anbieterangaben nun Transparenz über die Situation an Grenzübergängen. (Foto: PTV)
Matthias Pieringer

Die PTV Group hat sich mit dem Echtzeit-Datenlieferanten Sixfold auf eine Kooperation geeinigt, um die von ihm gelieferten aktuellen Wartezeiten an Grenzübergängen jetzt in ihre Routenplanungssoftware zu integrieren. Dies meldete die PTV am 30. März in Karlsruhe vor dem Hintergrund der Transportlogistik-Herausforderungen durch die Corona-Krise.

Zusätzliche Datenschicht integriert

Anwender von „PTV Map&Guide internet“ können demnach nun direkt in ihrer Software sehen, was aktuell an Europas Grenzen los ist. Dafür sorgt den Angaben zufolge eine zusätzliche Datenschicht der Firma Sixfold, die PTV in die digitale Karte der Software  kurzfristig integriert hat.

Farben geben Aufschluss über Verkehrsfluss

Grüne, orangefarbene und rote Punkte sollen zeigen, ob der Verkehr fließt, stockt oder ob mit stundenlangen Wartezeiten zu rechnen ist. Die Länge des Staus sowie die voraussichtliche Wartezeit an den Grenzübergängen wird laut PTV für beide Richtungen angezeigt und bei der Berechnung der Route berücksichtigt. Die Disposition sei über zusätzliche Fahrzeiten und mögliche Alternativrouten immer auf dem Laufenden und könne schneller auf die täglichen Herausforderungen reagieren.

„Die PTV wird die hilfreiche neue Funktionalität auch in weitere Softwareprodukte integrieren“, kündigte der TMS-Anbieter zudem an.

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