Transport: Oatly spart CO2 mit Einride Elektro-Trucks

Hafermilch-Hersteller konnte seinen Kohlendioxid-Ausstoß auf bestimmten Routen um 87 Prozent verringern.

Die Elektro-Trucks von Einride, die Hafermilchprodukte vom Werk zum Logistikzentrum transporteiren, sollen bei Hersteller Oatly CO2 einsparen. (Foto:Einride)
Die Elektro-Trucks von Einride, die Hafermilchprodukte vom Werk zum Logistikzentrum transporteiren, sollen bei Hersteller Oatly CO2 einsparen. (Foto:Einride)
Sandra Lehmann

Der schwedische Hafergetränkehersteller Oatly AB setzt beim Transport seiner Produkte von seinen in Schweden gelegenen Fertigungsstätten in Helsingborg, Landskrona und Tingsryd in Småland zu den jeweiligen Logistikzentren, auf die Elektro-Lkw des Anbieters Einride AB. Das gab der in Stockholm, Schweden, beheimatete Elektrofahrzeuge-Spezialist Ende Oktober in einer Pressemeldung bekannt.

Elektro-Trucks seit 1. Oktober im Einsatz

Demnach haben die Elektro-Trucks, die seit dem 1. Oktober 2020 für Oatly unterwegs sind, bislang rund 8.600 Kilometer zurückgelegt und auf den befahrenen Routen mehr als 10.000 Kilogramm Kohlendioxid eingespart. Das entspricht gegenüber Dieselfahrzeugen einer CO2-Reduktion von etwa 87 Prozent, berichtet Einride.

„Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt unseres Handelns, und wir arbeiten hart daran, unsere Emissionen in allen Bereichen zu senken. Dies schließt unsere Emissionen für Transporte ein, weshalb wir jetzt auf Elektrofahrzeuge setzen, die unseren Klima-Fußabdruck auf bestimmten Teilstrecken um bis zu 87 Prozent reduzieren. Gemeinsam mit Einride tragen wir dazu bei, einen notwendigen Wandel in der Transportindustrie voranzutreiben, indem wir zeigen, dass neue, innovative Lösungen tatsächlich umgesetzt werden können“, so Simon Broadbent, Supply Chain Director bei Oatly.

Über die Zusammenarbeit beider Unternehmen war erstmals im Mai 2020 berichtet worden. Unterstützt werde der Einsatz der Elektro-Lkw durch die Nutzung der Einride-Mobilitätsplattform.

„Diese Partnerschaft räumt mit dem Mythos auf, dass Elektro-Lkw keine schweren Lasten transportieren können", sagt Robert Falck, CEO und Gründer von Einride. „Wenn sie von intelligenter Software unterstützt werden, ist es durchaus möglich, auch große Transportvolumina und längere Strecken zu meistern. Das haben wir mit unserer Plattform, die alle Details des Oatly-Fahrzeugtransports in Echtzeit zu koordiniert, bewiesen. Hier messen wir vom zeitlichen Aufwand, über notwendige Daten zu Routen, Fahrern und Ladungsträgern alles, um Elektro-Trucks zu einer wirtschaftlich lohnenden Alternative für unsere Kunden zu machen.“

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