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transport logistic: Keine Kooperation mit CeMAT im Jahr 2017

Messemacher rechnen im Mai mit Rekordzahlen in München.
transport logistic 2015: Damals wurde schon der Termin für 2017 bekannt gegeben - 9. bis 12. Mai. Archivfoto: Messe München
transport logistic 2015: Damals wurde schon der Termin für 2017 bekannt gegeben - 9. bis 12. Mai. Archivfoto: Messe München
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Thilo Jörgl

Auf der Messe transport logistic 2017 in München wird es die Plattform cemat@transportlogistic nicht mehr geben. Das verkündete Reinhard Gerritzen, stellvertretender Geschäftsführer der Messe München GmbH, auf einer Pressekonferenz während des Deutschen Logistik-Kongresses 2016 in Berlin. Laut Gerritzen ist der Vertrag der Messe München mit der Deutschen Messe AG, den Machern der CeMAT in Hannover, ausgelaufen. Man wolle „die Zusammenarbeit ruhen lassen, aber sich nicht aus den Augen verlieren“, sagte Gerritzen. „Eventuell“ werde es aber auf der nächsten CeMAT, die 2018 erstmals parallel zur HANNOVER MESSE veranstaltet wird, ein „neues Format“ der transport logistic geben, so Gerritzen.

Erst eigene Halle

Hintergrund: Auf der transport logistic hatte es 2013 und 2015 unter dem Motto cemat@transportlogistic eine Plattform der CeMAT in München gegeben. Zuerst waren die Aussteller aus der Intralogistik 2013 in einer eigenen Halle zusammengefasst. Nach einigen Beschwerden von Ausstellern wurden die Stände der Intralogistiker zwei Jahre später über mehrere Messehallen verteilt. Die Messe München hatte im Gegenzug auf der CeMAT einen Ausstellungsbereich unter dem Motto transportlogistic@cemat.

Vereinbarung mit IFOY

Gerritzen betonte, dass auch 2017 wieder Unternehmen aus dem Bereich Intralogistik auf der transport logistic vom 9. bis 12. Mai 2017 ausstellen werden. Er erwartet etwa 90 Firmen. Die Messe habe das Themenfeld unlängst gestärkt und mit der Organisation des International Forklift Truck of the Year, kurz IFOY, eine Vereinbarung geschlossen, so Gerritzen. Demnach wird 2017 der IFOY-Award nicht nur in München verliehen, auch die IFOY-Testtage finden vom 2. bis 9. März 2017 in einer Halle des Messegeländes statt. Geplant sei zudem eine Sonderschau. Insgesamt sieht Gerritzen die Messe 2017 auf einem guten Weg. Bei den Buchungen sei man „auf dem Stand von 2015“. Der Messemacher rechnet damit, dass die Werte von 2015 (2050 Aussteller, 55.000 Besucher) übertroffen werden könnten. „Sehr gut“ gebucht sei auch die Air Cargo Europe, die auf 11.000 Quadratmetern in Halle B1 zum Thema Luftfracht über die Bühne gehen wird. Derzeit arbeitet der Veranstalter an der Planung von mehr als 40 Fachforen sowie vier neuen Länderbeteiligungen mit Gemeinschaftsständen. Die Bundesvereinigung Logistik wird sich unter anderem bei einem Forum zum Thema Iran engagieren.

Auch Maersk dabei

Mehr in den Messefokus soll auch das Thema urbane Logistik gerückt werden. Deshalb hat die transport logistic 2017 in Kooperation mit der DVV Media Group GmbH die neue Dachmarke „metropolitan logistic“ geschaffen. Auch über neue Aussteller konnten die Messemacher berichten. Demnach sind Unternehmen wie Maersk, Gefco, Mosolf sowie Kerry Logistics aus Asien 2017 erstmals an Bord der Messe. Auf Anfrage von LOGISTIK HEUTE bestätigte Projektleiterin Caroline Thiemt, dass aus dem Kreis der KEP-Dienstleister Hermes einen Stand gebucht habe. Von den Wettbewerbern DHL, UPS und Fedex lägen bis dato keine Anmeldungen vor.

Vorbereitungen für TLA

Gerritzen zufolge laufen derzeit auch schon Vorbereitungen für die Transportation & Logistics Americas (TLA). Sie soll, wie LOGISTIK HEUTE berichtete, parallel zur Intralogistikmesse MODEX 2018 in Atlanta über die Bühne gehen. Das verkündeten am 10. Juni 2016 bereits der US-Verband MHI (Material Handling Industry), die Londoner ITE Group sowie die Messe München. Die Veranstaltungen werden von 9. bis 12. April 2018 im Georgia World Congress Center in Atlanta stattfinden. Die Messe München und die ITE Group, die unter anderem für die Messemarke „Breakbulk“ bekannt ist, werden die TLA eigenständig organisieren.

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