Transport: FreightHub wird Forto

Die neue Marke repräsentiert Wachstum und Entwicklung des Frachtunternehmens.

FrightHub wird zu Forto - das Unternehmen setzt auch 2020 auf Wachstum. (Symbolbild: tiero/ Fotolia)
FrightHub wird zu Forto - das Unternehmen setzt auch 2020 auf Wachstum. (Symbolbild: tiero/ Fotolia)
Melanie Endres

Seit der Gründung von FreightHub im Jahr 2016 verzeichnet das Unternehmen nach eigenen Angaben technologisch ebenso wie strategisch ein umfassendes Wachstum und hat sein Serviceportfolio kontinuierlich ausgeweitet. Dieser Entwicklung trägt die neue Marke Forto Rechnung, vermeldete das Unternehmen am 27. April.

Start vor vier Jahren

Vor vier Jahren startete das Unternehmen unter dem Namen FreightHub mit wenigen Mitarbeitern in Berlin und offerierte Transporte auf der Route Asien-Deutschland per Seefracht. Im Laufe der Zeit wurde das Angebot auf Bahnfracht, Luftfracht und intermodale Transporte ausgeweitet. Laut Eigenangaben verdreifachten sich die Transportvolumina nahezu pro Jahr, 15 Transportrouten in über 50 Länder kamen hinzu und eigene Büros in Asien wurden eröffnet. Anfänglich mit Kleinkunden, die wenige Container im Jahr transportierten, arbeitet das Unternehmen heute mit Branchenführern aus Industrie, Groß- und Einzelhandel und E-Commerce zusammen, so die Pressemitteilung. Über 50 Millionen US-Dollar Finanzierung durch Investoren beschleunigten die Entwicklung, so dass das Unternehmen auch die digitalen Dienstleistungsangebote nach eigener Aussage deutlich ausgebaut hat. Heute gehe die zugrundeliegende Technologie weit über reines Transportmanagement in Richtung Supply Chain Management Software hinaus. Zuletzt wurde eine eigene Software-as-a-Service Lösung für das Order Management in den Markt gebracht. Bei dem Unternehmen seien mittlerweile fast 300 Mitarbeiter an neun Standorten weltweit tätig.

Michael Wax, Co- Founder und Chief Commercial Officer: „Wir sind im Jahr 2016 mit schnellen und innovativen Online-Containerbuchungen unter dem Namen FreightHub an den Start gegangen - damals die erste Anwendung ihrer Art. Heute decken wir alle Transportmodi ab und bieten eine komplette Supply Chain Softwarelösung an. Der neue Unternehmensname reflektiert dieses enorme Wachstum: Mit Forto, fortis lateinisch für stark, stärken wir die Lieferketten unserer Kunden. “Forto” steht in dem Sinne für datengetriebene Speditionstechnologien , die Kunden die volle Kontrolle über ihre Lieferketten ermöglichen soll. Wir stellen Technologie in den Mittelpunkt unseres Handelns und nutzen sie dazu, bislang komplexe und intransparente Logistikprozesse deutlich zu vereinfachen und effizienter zu gestalten.”

Forto setzt Wachstum fort

Auch in der für den globalen Handel herausfordernden Zeit von Corona setze Forto sein Wachstum fort und wolle auch in 2020 an seine Wachstumserfolge anknüpfen.

„Natürlich haben wir unsere Planungen an die aktuelle Situation angepasst. Gleichzeitig setzen wir mit unserer aktuellen Initiative zum Import von Schutzartikeln neue Impulse. Das zeigt: Wir passen uns den Gegebenheiten schnell an und adressieren die Bedürfnisse neuer Akteure. Insofern bin ich sicher, dass auch 2020 ein erfolgreiches Jahr für uns wird”, ergänzt Wax.

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