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Transport: Engländer fürchten Staus

Experten prognostizieren Chaos wegen Bauplänen der Regierung.
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Thilo Jörgl

Englische Verkehrsexperten prognostizieren ein Verkehrschaos entlang der Nord-Süd-Autobahn M1, falls Baupläne der Regierung für neue „Business Parks“ realisiert werden. Hintergrund: Die Briten wollen den „Nation Planning Policy Framework“ umsetzen. Demnach sollen unmittelbar an der jetzt schon von Lkw und Pkw stark befahrenen M1 auf einer Länge von 175 Meilen 34 großflächige Business Parks entstehen. Damit verlassen die Politiker ihr bisheriges „Town Centre First“-Prinzip, das besagt, dass zuerst in den Städten geprüft werden muss, ob dort Platz für neue Bürogebäude besteht, ehe sich die Entwickler auf der grünen Wiese umsehen. Nun warnt die „Campaign for Better Transport“ vor massiven Verkehrsbehinderungen auf der M1. Die Experten haben in einer Studie berechnet, dass auf der betroffenen Strecke die durchschnittliche Stauzeit von 3,6 Minuten pro zehn Meilen auf 6,4 Minuten steigen wird. Der dadurch verursachte Schaden würde sich auf satte 250 Mio. Britische Pfund pro Jahr belaufen. Die M1 ist für englische Unternehmen von enormer Bedeutung, weil über diese Verkehrsader viele Logistikzentren in Mittelengland versorgt werden.

Quellenhinweis Bilder (tlw.): Pixelio
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