Werbung
Werbung
Werbung

Transport: Eine starke Wirtschaft braucht eine starke Schiene

Auf der Schienengüterverkehrskonferenz ging es um Fördermöglichkeiten.
Besichtigung des Gleisanschlusses der Firma Binderholz im Rahmen der IHK-Konferenz Schienengüterverkehr. (Foto: IHK)
Besichtigung des Gleisanschlusses der Firma Binderholz im Rahmen der IHK-Konferenz Schienengüterverkehr. (Foto: IHK)
Werbung
Werbung
Melanie Endres

Eine Gleisanschlussförderung für Unternehmen, die den Transport direkt ab Werk auf die Schiene verlagern möchten – solche und weitere Fördermöglichkeiten standen im Mittelpunkt der kürzlich stattgefundenen IHK-Konferenz Schienenverkehr im Interpark Ingolstadt. Auf der Veranstaltung bei Binderholz diskutierten mehr als 90 Unternehmer mit Vertretern aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Transportgewerbe über das Zukunftspotenzial, das im Schienengüterverkehr steckt und wie es sich Unternehmen erschließen können.

Kombination der unterschiedlichen Verkehrsträger

Die Kombination der unterschiedlichen Verkehrsträger ist laut Georg Dettendorfer, Vizepräsident der IHK für München und Oberbayern und Vorsitzender des Verkehrsausschusses, bereits seit Jahren ein Thema. Dettendorfer zufolge sei es die Aufgabe der IHK, über Förderpakete aufzuklären: „Dank umfangreicher staatlicher Förderpakete für den Güterverkehr sind Attraktivität und Leistungsfähigkeit der Bahn erheblich gestiegen, nur wissen das zu wenige Unternehmen.“ Als „umweltfreundliche und sichere Logistik-Option, deren Potenzial noch nicht ausgeschöpft ist“, zeigte Dettendorfer die Vorzüge der Bahn auf. Die Förderquote für einen Gleisanschluss ab Werk liege laut Dettendorfer inzwischen bei 50 Prozent.

Entlastung der Autobahnen

Dem Vizepräsidenten zufolge gehe an der Schiene kein Weg vorbei, wenn die Autobahnen und Bundesstraßen vom Güterverkehr entlastet werden sollen. „Gerade im wirtschaftsstarken Oberbayern, das außerdem viel innereuropäischen Transitverkehr zu schultern hat, häufen sich schon heute die Verkehrsprobleme. Wirklich Abhilfe kann hier nur die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Gleise bringen“, so Dettendorfer. Wie ein firmeneigener Gleisanschluss funktioniert und welche Vorteile dieser dem Unternehmen bietet, konnten die Konferenzteilnehmer bei einer Besichtigung des Freigeländes der Firma Binderholz beobachten.

Printer Friendly, PDF & Email
Werbung