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Transport: BIEK startet Initiative

„Liefern lieber in der ersten Reihe!“ setzt sich für ein zusätzliches Verkehrszeichen ein.

Beim parlamentarischen Abend des Verbands BIEK war viel los. (Foto: BIEK/Marcus Reichmann)
Beim parlamentarischen Abend des Verbands BIEK war viel los. (Foto: BIEK/Marcus Reichmann)
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Redaktion (allg.)

Parken in der zweiten Reihe und dabei den Verkehr behindern? Das will kein Zusteller oder Lieferant. Oft mangle es aber an einer Alternative, erklärt der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) und startet daher die Initiative „Liefern lieber in der ersten Reihe!“. Ziel ist es, klar geregelte Ladezonen für den Lieferverkehr zu schaffen.

Neues Verkehrszeichen

Dafür setzt sich der der BIEK für eine Ergänzung der Straßenverkehrsordnung um das Verkehrszeichen „Ladezone“ ein. Dieses soll nach Angaben des Verbands ein absolutes Haltverbot analog zum Taxistand enthalten. Ausnahmen sollen lediglich für berechtigte Nutzungen, also gewerbliche Be- und Entladevorgänge, gelten, so BIEK. Aufgrund des eindeutigen Regelungsgehalts und der damit einhergehenden Sanktionsmöglichkeiten werde, diese Überzeugung formulierte der BIEK, die Falschnutzung von Ladezonen rapide abnehmen.

„So wie es klar ist, dass man keine Haltestellen und Taxistände zuparkt, so wenig blockiert man dann Ladezonen“, erwartet der BIEK-Vorsitzende Marten Bosselmann.

Prominente Unterstützung

Vorgestellt wurde die Initiative beim Parlamentarischen Abend des BIEK am 21. Februar 2019. Und sie hat bereits einige Unterstützer gefunden. So haben sich die verkehrspolitischen Sprecher der Bundestagsfraktionen CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP als Förderer angeboten. Zuspruch kommt auch seitens Logistik, Handel und kommunalen Spitzenverbänden, vertreten durch die Verbände Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ), Bundesverband Spedition und Logistik (DSLV), Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL), Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh), Handelsverband Deutschland (HDE), Deutscher Städtetag (DST) und Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB).

ha/me

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