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Tracking & Tracing: Auf dem Weg zur transparenten Lieferkette

Wie lassen sich Datenbrüche in der Lieferkette vermeiden? Welche Stellschrauben braucht es für lückenlose Nachverfolgbarkeit? Mit Fragen wie diesen beschäftigt sich die September-Ausgabe von LOGISTIK HEUTE.

Zwischen Transparenz und Datenbrüchen bewegt sich Tracking & Tracing. (Bild: ake1150, Fotolia)
Zwischen Transparenz und Datenbrüchen bewegt sich Tracking & Tracing. (Bild: ake1150, Fotolia)
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Therese Meitinger

„Der Stellenwert von Track & Trace wird sich mit der Digitalen Transformation erhöhen“, sagt Peter Altes, Geschäftsführer des Industrieverbands AIM. Zum einen seien die Nachverfolgung (Tracking) und die Rückverfolgung (Tracing) mit der dadurch ermöglichten Individualisierung der Massenproduktion besonders wichtig. Zum anderen ist auch durch die zunehmend autonomen Prozesse im Umfeld des Internet of Things ein Nachfrageschub für AutoID-Systeme zu erwarten. Schließlich müssen sich dabei alle miteinander agierenden Objekte untereinander identifizieren und authentifizieren.

Doch leider bedeutet ein gestiegener Bedarf nach Nachverfolgbarkeit nicht, dass die völlig transparente Lieferkette bereits Realität ist. Vielmehr stößt das Tracking & Tracing immer wieder an ungewollte Grenzen; oft liegt der Grund hierfür in technologischen Inkompatibilitäten. Eine klassische SCM-Problemstelle ist dabei der Übergang vom Transport in die Intralogistik: Im Innen- und Außenraum kommen schließlich unterschiedliche Datenübertragungsstandards zur Anwendung.

Klassische Problemstellen

Während im Außenraum eine auf wenige Meter genaue Ortung mit GPS oder anderen satellitengestützten Systemen ausreicht, braucht es im Innenbereich präziseres Tracking. Je nach der geforderten Genauigkeit kommen beispielsweise Wi-Fi, Bluetooth Low Energy (BLE), NarrowBand IoT oder Ultrabreitband (UWB) zum Einsatz.

Um eine Dokumentationslücke zu vermeiden, verfolgt etwa die Platform as a Service (PaaS)-Lösung „Here Tracking“ des Kartendienstanbieters Here eine Herangehensweise, die über das übliche Check-in/Check-out-Prinzip hinausgeht:

„Die Lösung ist Technologie-agnostisch beziehungsweise so entwickelt, dass sie unterschiedliche Technologien wie Wi-Fi, GPS, Bluetooth Low Energy, RFID und Ultrabreitband kombinieren kann. Sie kann nahtlos zwischen all diesen Standards wechseln“, sagt Peter Kueth, Senior Product Marketing Manager bei. So sei es möglich, über den gesamten Prozess hinweg und auf Wunsch in Echtzeit zu zeigen, wo sich die Sendung gerade auf ihrem Weg befinde.

Mehr darüber und weitere Konzepte, die die Nachverfolgbarkeit von Produkten und Lieferungen verbessern sollen, lesen Sie in der Titelgeschichte der LOGISTIK HEUTE-Ausgabe 9/2019. Sie ist am 11. September erschienen.

Wissen, was ist

Der Logistikverantwortliche will bekanntermaßen weder etwas suchen noch etwas finden müssen. Er will wissen, was ist. Das Idealbild liegt in der vollständigen Transparenz der Lieferketten. Datenbrüche verhindern diese Transparenz.

Eine klassische Problemstelle im Supply Chain Management ist der Übergang vom Außen- in den Innenbereich – oder anders gesagt: vom Transport ins Logistikzentrum.

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