Technologie: Fünf Tipps für die Einführung von Asset Tracking

Wie man die richtigen Entscheidungen treffen kann.

Asset Tracking als zukunftsweisende Technologie? Zu beachten sind aber Ziel, Räumlichkeiten und Rechtslage. (Symbolbild: Adobe Stock/ sdecoret)
Asset Tracking als zukunftsweisende Technologie? Zu beachten sind aber Ziel, Räumlichkeiten und Rechtslage. (Symbolbild: Adobe Stock/ sdecoret)

Mit lückenloser Kontrolle über Betriebsmittel in Lager und Produktion wird Asset Tracking in Zukunft eine der führenden Technologien in deutschen Betrieben werden, so eine Aussage des Softwareanbieters Comarch. Es gelte aber, je nach Ziel, Räumlichkeiten und Rechtslage die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wie Sie die Nachverfolgung der Assets organisieren, zeigt das Unternehmen in fünf Schritten.

1. Definieren Sie ihre Ziele!

Zuerst gilt es, sich über die Ziele klar zu werden. Erst danach kommt die Suche nach der richtigen Technologie ins Spiel. Kein Asset-Tracking-Projekt ist Comarch zufolge wie das andere. Je nach Einsatzzweck, Ort und Prozess können verschiedene Technologien wie RFID, Bluetooth oder Ultra Wideband sinnvoll sein, auch in Kombinationen. Beziehen Sie die rechtlichen Vorgaben in ihre Überlegungen mit ein: Mitarbeiter dürfen im DACH-Raum nicht getrackt werden, so der Tipp von Comarch.

2. Wie präzise soll das Tracking sein?

Die technischen Lösungen unterscheiden sich dem Softwareanbieter zufolge unter anderem durch die unterschiedlichen Genauigkeitsstufen. In Lagerräumen können RFID und Ultra Wideband eine sinnvolle Mischung sein, unter freiem Himmel lassen sich durch GPS mit Bluetooth genaue Trackings ermöglichen. Sollen Assets sehr genau verfolgt werden, empfiehlt sich eine Ultra-Wideband-Lösung. Raumgenau geht es mit Bluetooth.

3. Achten Sie auf Umgebung und Umwelteinflüsse!

Neben der Präzision sollte auch die Umgebung berücksichtigt werden. Gibt es viel Materialien aus Metall in Ihren Lagerräumen, so werden Bluetooth-Signale an solchen Wänden schnell an ihre Grenze kommen und von Oberflächen zurückgeworfen. Dann ist laut Comarch Ultra Wideband oder RFID der Vorzug zu geben.

4. Berücksichtigen Sie den Preis!

Sollen sehr viele Assets erfasst werden, sollte auch der Preis unter die Lupe genommen werden, heißt es vonseiten des Unternehmens. In solchen Fällen dürften die RFID-Tags laut Comarch die billigste Variante für den Masseneinsatz sein. Ultra Wideband biete sich an bei wichtigen Assets, die nicht verloren gehen dürfen, die hochwertiger und hochpreisiger sind. Wenn diese Betriebsmittel durch ihr Fehlen bestimmte Arbeitsschritte verzögern, so sollte immer die genauste mögliche Technologie zum Einsatz kommen und Ultra Wideband der Vorzug gegeben werden.

5. Tracken Sie das Wichtigste zuerst!

Wenn Sie Asset Tracking im Unternehmen einführen, sollten Sie zuerst die wichtigsten Assets identifizieren und klassifizieren und das Tracking dieser Betriebsmittel zuerst angehen. Zudem biete es sich an, von Niederlassung zu Niederlassung auszurollen und das Asset Tracking Projekt so zum Erfolg zu führen.

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