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Tarifverhandlungen: Verdi pocht auf deutlich mehr Geld für 170.000 Postmitarbeiter

(dpa) Die Gewerkschaft Verdi fordert sieben Prozent mehr Geld für Briefträger, Paketboten und Logistikmitarbeiter. Der Postkonzern will konstruktiv in die zweite Verhandlungsrunde gehen.

Am 23. Januar startet die zweite Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt zwischen Verdi und der Deutschen Post. (Foto: Wolf von Dewitz/dpa)
Am 23. Januar startet die zweite Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt zwischen Verdi und der Deutschen Post. (Foto: Wolf von Dewitz/dpa)
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Im Ringen um einen neuen Tarifvertrag für 170.000 Briefträger, Paketboten und andere Logistik-Mitarbeiter pocht die Gewerkschaft Verdi auf ein kräftiges Entgeltplus von sieben Prozent.

„Nur mit deutlichen Lohnsteigerungen für die Beschäftigten lassen sich die noch immer hohen Kosten und Lebensmittelpreise bewältigen“, erklärte Verdi-Vize Andrea Kocsis vor der zweiten Verhandlungsrunde, zu der sich Vertreter des Post-Konzerns und der Gewerkschaft am 23. Januar und 24. Januar treffen.

Mehr Lohn, um Lebenshaltung zu finanzieren

Die Gewerkschafterin wies darauf hin, dass die Einkommen der großen Mehrheit der Post-Beschäftigten noch immer unter dem mittleren Einkommen in Deutschland liegen. Verdi fordert einen einjährigen Tarifvertrag. Die Entgelte sollten um sieben Prozent steigen und die Beschäftigten sollten zusätzliche Urlaubstage bekommen.

Das Post-Management betont, dass ein neuer Tarifvertrag wirtschaftlich tragfähig sein müsste. Der Investitionsbedarf sei hoch und die Briefmengen schrumpften. Ein Firmensprecher sagt, man gehe konstruktiv in die zweite Verhandlungsrunde.

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