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Supply Chain Management Award 2019: Grünes Licht für die Finalisten

Bosch, Continental, Lufthansa Technik Logistik Services und Nokia stehen in der Finalrunde auf der EXCHAiNGE.

Rückblick auf die EXCHAiNGE 2018: Die Sieger des Supply Chain Management Awards (Cemex) und des Smart Solution Awards (InstaFreight) freuen sich gemeinsam mit den Organisatoren, Unterstützern und Laudatoren über die Auszeichnungen. (Foto: Euroexpo)
Rückblick auf die EXCHAiNGE 2018: Die Sieger des Supply Chain Management Awards (Cemex) und des Smart Solution Awards (InstaFreight) freuen sich gemeinsam mit den Organisatoren, Unterstützern und Laudatoren über die Auszeichnungen. (Foto: Euroexpo)
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Matthias Pieringer

Bosch, Continental, Lufthansa Technik Logistik Services und Nokia haben sich für die Finalrunde des Supply Chain Management Awards 2019 qualifiziert. Im Rahmen der Konferenz EXCHAiNGE in Frankfurt am Main stellen sich die vier Unternehmen der am 26. November vor Ort tagenden Jury.

Vier weitere Firmen gehen 2019 ins Rennen um den Smart Solution Award: Magazino, Metrilus, ParcelLab und Shipcloud. Auch die Veranstaltungsteilnehmer dürfen am 26. November live voten. Die feierliche Preisverleihung der beiden Supply Chain Awards geht am 27. November im Rahmen der EXCHAiNGE Award Night über die Bühne.

„Die eingereichten Konzepte belegen, dass Supply-Chain-Fähigkeiten als erfolgskritisch für Wertschöpfung und Unternehmenserfolg angesehen werden“, sagt Harald Geimer, Partner bei PwC Operations. „Wer für das Preisfinale nominiert wurde, hat bereits einen großen Erfolg und Imagegewinn erzielt“, ergänzt Dr. Petra Seebauer, Geschäftsführerin der EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH sowie EXCHAiNGE-Initiatorin.

Supply Chain Management Award

Der Supply Chain Management Award wird zum 14. Mal von PwC, Strategy& und dem Fachmagazin LOGISTIK HEUTE aus dem Münchener HUSS-VERLAG vergeben. Der Award würdigt herausragende SCM-Konzepte, die entwickelt, umgesetzt und für andere Unternehmen wegweisend sind. Ziel ist, die Lieferkette zu optimieren, Kosten zu reduzieren, Transparenz zu erhöhen oder die Zusammenarbeit einzelner Teams zu verbessern. Amtierender Preisträger 2018: der Baustoffhersteller Cemex.

Smart Solution Award

Zum zweiten Mal wird auch der Smart Solution Award für besonders innovative Konzepte vergeben, die sich noch in einem frühen Stadium der Umsetzung befinden. Mit diesem Preis werden Lösungen prämiert, die das Potenzial haben, traditionelle Wertschöpfungsketten in Zukunft grundlegend zu verändern. Amtierender Preisträger 2018: InstaFreight GmbH

Schirmherr ist Steffen Bilger, MdB und Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Die vier Finalisten des Supply Chain Management Awards 2019

  • Bosch: Die Bewerbung der Bosch-Gruppe konzentriert sich auf die Methodik des Supply Chain Network Designs. Durch die Schaffung eines Digital Twins des kompletten Supply-Chain-Netzwerks ist es möglich, die Supply-Chain-Kosten der nächsten sieben Jahre zu prognostizieren und Entscheidungen langfristig zu bewerten. Auswirklungen von neuen Zollbestimmungen oder veränderten Absatzmärkten können so auf Knopfdruck analysiert werden. Durch die nachhaltige Integration in den jährlichen Strategieprozess können die Supply-Chain-Kosten signifikant reduziert werden. Schlüssel zum Erfolg ist eine crossfunktionale Optimierung der Supply Chain zwischen Einkauf, Logistik und Fertigung.
     
  • Continental: Das Unternehmen geht mit seiner Supply Chain Vision „Fast Forward 2030“ für die Automotive-Gruppe ins Rennen um den Supply Chain Management Award. Damit soll die komplexe Supply Chain mit mehr als 100 Produktionsstätten, 5.700 Lieferanten und 157 Milliarden Produktkomponenten durch die Entwicklung von Fähigkeiten im Bereich Industrie 4.0 noch schneller und transparenter werden. An den zwei Pilotstandorten für Smart Factories in Regensburg und Zvolen wurden bereits erste Kosteneinsparungen realisiert.
     
  • Lufthansa Technik Logistik Services: LTLS bewirbt sich mit seinem „Digital Warehouse“, einem wesentlichen Baustein der Digitalstrategie. Mit Konzepten zur (Teil-)Automatisierung von repetitiven Prozessen, Entwicklung mobiler und papierloser Prozesse sowie Nutzung von „Digital Twin“-Systemen werden Prozesseffizienz und -qualität gesteigert und Durchlaufzeiten verkürzt. LTLS ist als hundertprozentiges Tochterunternehmen der Lufthansa Technik AG auf Lager- und Transportdienstleistungen für Flugzeugersatzteile spezialisiert.
     
  • Nokia: Das Technologieunternehmen mit Hauptsitz im finnischen Espoo hat mit seinem „Future Eye“ eine Supply Chain Vision für 2025 entwickelt. Die Bewerbung beschreibt die darauf ausgerichteten zukunftsfähigen Konzepte in den Bereichen Conscious Factory, Conscious Warehouse und Conscious Distribution. Durch innovative Technologie- und Automatisierungslösungen – wie Digital-Twin-Systeme, Virtual Reality, Roboter und Real-time Tracking – werden Transparenz und Effizienz über die gesamte Supply Chain geschaffen. Durch vermehrte Automatisierung in den Produktionsprozessen wurden bereits erste positive Effekte hinsichtlich Produktivität und Qualität verzeichnet. Ein Beispiel ist der Einsatz von drahtloser 4G- und 5G-Übertragungstechnik in der Fertigung des Unternehmens, der eine Produktivitätssteigerung um mehr als 30 Prozent, eine um mehr als 50 Prozent reduzierte sowie jährliche Kosteneinsparungen in Millionenhöhe ermöglichte. Die Bewerbung umfasst zudem das Konzept „Factory-in-a-Box“, eine Fabrik in einem Überseecontainer, der bereits während des Transports auf einem Schiff eingesetzt werden kann, um Lieferzeiten zu reduzieren oder eine schnellere Wiederherstellung der Produktion im Katastrophenfall sicherzustellen.

Die vier Finalisten des Smart Solution Awards 2019

  • Magazino: Das Münchner Start-up bewirbt sich mit seiner flexiblen Roboterlösung für die Intralogistik. Nach Einführung der Toru-Roboter im Picking von Schuhkartons soll das Soto-Modell im Bereich der Materialversorgung wesentliche Vorteile in der Produktion erzielen, etwa die Reduktion der Pick-Kosten, Unterstützung bei nicht ergonomischen Aufgaben oder die Verringerung des Bestands an einer Linie.
     
  • Metrilus: Die Firma Metrilus aus Erlangen hat sich mit dem von ihr entwickelten Frachtvermes­sungssystem „MetriXFreight“ beworben. Die Technologie kann für unterschiedliche Messobjekt­größen im Wareneingang für die Stammdatenerfassung wie auch im Warenausgang genutzt werden, um Frachtladungen zu optimieren und Daten für eine akkurate Frachtkostenabrechnung zu liefern.
     
  • ParcelLab: Die Verbesserung der Customer Experience im Post-Check-Out-Prozess steht im Fokus dieser Bewerbung um den Smart Solution Award. Durch Echtzeitüberwachung jeder einzelnen Bestellung ermöglicht ParcelLab eine über Machine Learning gestützte persönliche, individuelle und emotionale Versandkommunikation.
     
  • Shipcloud: Das Hamburger Unternehmen stellt seine cloudbasierte Versandplattform vor. Shipcloud bietet Onlinehändlern eine Schnittstelle zu allen relevanten Versanddienstleistern (DHL, Deutsche Post, DPD, UPS und weitere.). Dies ermöglicht den Angaben zufolge neben dem automatisierten Erzeugen und Drucken von Versandmarken, Multi-Carrier Tracking und Retourenmanagement auch die Versandoptimierung durch Preisabfragen und den flexiblen Wechsel der Paketdienste.

 

EXCHAiNGE erneut im Rahmen der Hypermotion

Der Supply-Chain-Gipfel EXCHAiNGE findet wie im Vorjahr unter dem Dach der Plattform Hypermotion mit rund 5.000 Teilnehmern statt (Veranstalter: Messe Frankfurt). Die EXCHAiNGE-­­Teilnehmer können vom 26. bis 28. November 2019 auch die Ausstellungs­bereiche der Hypermotion besuchen, die in verschiedenen Formaten die digitale Transformation von Verkehr und Mobilität thematisiert.

Termin: 7. Internationaler Supply-Chain-Gipfel EXCHAiNGE

  • mit Sessionen, interaktiven Supply-Chain-Themenrunden, Award-Finale und Award Night,
  • 26. und 27. November 2019 auf der Hypermotion in Frankfurt am Main,
  • weitere Infos zum Programm unter: www.exchainge.de.
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