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Studie: Wetterkapriolen unterbrechen Lieferketten

Widrige Witterungsverhältnisse sind häufigste Störungsursache.
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Matthias Pieringer

In den vergangenen zwölf Monaten haben rund neun von zehn Unternehmen (85 Prozent) mit mindestens einer Unterbrechung ihrer Lieferkette zu kämpfen gehabt. Zu diesem Ergebnis kommt eine kürzlich vom Business Continuity Institute (BCI), Caversham (Großbritannien), veröffentlichte Studie. Für die vom Versicherer Zurich Financial Services gesponserte Untersuchung wurden weltweit 559 Teilnehmer aus 62 Ländern befragt.

Widrige Witterungsverhältnisse waren, wie auch schon im Bericht für 2010, die wichtigste Ursache von Störungen (51 Prozent der Nennungen). Außerplanmäßige IT- und Telekommunikationsausfälle stellten mit 41 Prozent der Nennungen die zweithäufigste Störung dar.

Bei fast der Hälfte der befragten Unternehmen führten Vorfälle in der Supply Chain zu höheren Produktionskosten (38 Prozent) und Einnahmeverlusten (32 Prozent). Zu den längerfristigen Folgen von Lieferketten-Störungen zählen laut Studie die Verunsicherung der Aktionäre (19 Prozent), Rufschädigung (17 Prozent) und verstärkt zu erwartende aufsichtsbehördliche Kontrollen (11 Prozent). Für 17 Prozent der Umfrageteilnehmer beliefen sich die finanziellen Gesamtkosten des größten Einzelvorfalls auf eine Million Euro oder mehr.

Weiteres Ergebnis der Studie: 74 Prozent der Teilnehmer stimmten mit der Aussage stark oder teilweise überein, dass Outsourcing und Just-in-Time- beziehungsweise Lean-Production-Strategien ihre Organisationen anfälliger für Störungen in der Versorgungskette machen.

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