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Studie: Schweizer Logistikmarkt wächst überproportional

Mit dem Onlinehandel steigt die Transportleistung.
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Nadine Bradl

Die Schweiz ist aus logistischer Sicht auf Wachstumskurs, das teilt der Berner Fachverband für nachhaltige Wertschöpfungsnetzwerke GS1 Schweiz mit. Ersten Schätzungen für die Logistikmarktstudie „Schweiz 2015“ zufolge werde dieses Jahr ein Wachstum des Marktes von 2,5 Prozent auf 39,3 Milliarden Schweizer Franken (rund 32 Milliarden Euro) erwartet. Im Vergleich: Laut der Bremer Bundesvereinigung Logistik (BVL) erzielte der deutsche Wirtschaftsbereich Jahr 2013 rund 230 Milliarden Euro Umsatz – mehr als das Siebenfache.

Laut GS1 Schweiz ist das Wachstum des Schweizer Logistikmarktes auf mehrere Entwicklungen zurückzuführen. Unter anderem lasse sich eine Zunahme der Transportleistung, der Tonnenkilometer, beobachten. Dies sei beispielsweise auf die weiterhin wachsende Bedeutung des Onlinehandels und die Tendenz hin zu kleineren Sendungsgrößen zurückzuführen.

Auch die seit Jahren hohe Bedeutung des Außenhandels wirke sich auf den Schweizer Logistikmarkt aus. Insbesondere die mengenmäßig starken Importe (im Jahr 2013 rund 53 Millionen Tonnen) müssen in der Schweiz feinverteilt werden, teilt GS1 Schweiz mit. Zudem bleibe trotz einer schwachen europäischen Gesamtwirtschaft die wirtschaftliche Lage der wichtigsten Handelspartner der Schweiz stabil. Laut dem Statistischen Bundesamt (DESTATIS) stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands im Jahr 2013 um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Prognosen zufolge kann im Jahr 2015 ebenfalls mit einem Wachstum des deutschen BIP gerechnet werden.

Aufgrund der momentan prognostizierten Zunahme des Schweizer BIP für das Jahr 2015 um 2,6 Prozent, sei auch mit einem weiteren Anstieg des Logistikmarktvolumens zu rechnen. Voraussichtlich werde es sich zwischen 40 und 41,2 Milliarden Schweizer Franken einpendeln.

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