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Studie: Mitarbeiter-Kompetenzen in der Logistik

Berufswertigkeitsindex unterstützt KMU bei ihrer Weiterbildungspolitik.
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Redaktion (allg.)

Im Rahmen des Verbundprojekts „Wissenschaftliche Weiterbildung in der Logistik“ (WiWeLo) des EffizienzClusters LogistikRuhr hat das ILD Institut für Logistik- und Dienstleistungsmanagement an der Essener FOM Hochschule für Oekonomie & Management gGmbH die Studie „Berufswertigkeit und Logistikqualifikation“ erstellt. Im „Berufswertigskeitsindex“ (BWI) ermittelten die Forscher die Qualifikationen von mehr als 1.000 in der Logistik Beschäftigten unterschiedlichster Tätigkeitsebenen und -bereiche.

Mithilfe des BWI sollen vor allem Klein- und Mittelstands-Unternehmen (KMU) in der Logistik künftig die Kompetenzen ihrer Mitarbeiter richtig einschätzen können, um ihre Weiterbildung effizient zu planen. Für die KMU sollen sich dadurch Handlungsoptionen in einer strukturierten Personal- und Weiterbildungspolitik eröffnen, wie sie bislang nur Großunternehmen zur Verfügung stehen.

Laut dem ILD ermöglicht die Studie im betrieblichen Personalwesen eine nach Kompetenzen und nicht nach Bildungsabschlüssen ausgerichtete Beurteilung der Mitarbeiter. Sie erfasse den Qualifizierungsbedarf im Abgleich mit den berufspraktischen Anforderungen der Branche. Dazu berücksichtigt sie fachliche, betriebliche, dienstleistungsorientierte und soziale Anforderungen sowie unterschiedliche formale Bildungsabschlüsse und Berufserfahrung.

Basierend auf den Erkenntnissen wollen die Forscher im nächsten Schritt einen Industrie-Qualifikationsrahmen (IQR) für die Logistik entwickeln. Der IQR soll es ermöglichen, typische Tätigkeiten und erforderliche Kompetenzen anhand von acht Niveaustufen zu identifizieren und Mitarbeiter sowie ihre Tätigkeiten im Sinne eines Stellenprofils besser einzustufen.

(akw)
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