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Studie: Mehr Transparenz im Warenverkehr

Fraunhofer SCS analysiert den europaweiten Stückgutverkehr.
Wohin fließen unsere Waren in Europa? Deiser Frage geht das Fraunhofer SCS in einer aktuellen Studie nach. (Foro: Toll Collect)
Wohin fließen unsere Waren in Europa? Deiser Frage geht das Fraunhofer SCS in einer aktuellen Studie nach. (Foro: Toll Collect)
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Sandra Lehmann

Vorhersehbarkeit und Transparenz von Lieferketten werden für viele Handelsunternehmen, Logistikdienstleister und Berater immer wichtiger. So auch für den Chemiekonzern Altana AG, das Kemptener Logistikunternehmen Dachser SE und Consultingunternehmen KPMG AG. Für alle drei Grund genug gemeinsam mit der dem Fraunhofer Institut für Supply Chain Management SCS, Nürnberg, eine Studie zum grenzüberschreitenden und europaweiten Stückguttransport durchzuführen, die am 6. Mai auf der transport logistic 2015 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Wo fließt wieviel Ware?

In „Less-then-truckload networks – The European market for networked based cross border goods flows“ ermitteln die Autoren auf Länderebene und unterteilt nach den Branchen Industrie, Lebensmittel und Chemie die Tonnagepotenziale auf den wichtigsten Routen, zeigen auf, wo welche Güter fließen und wie hoch die Rückladewahrscheinlichkeiten sind.

Demnach herrschen in Europa ungleiche Marktbedingungen, vor allem in Deutschland besteht starker Wettbewerb. Hier würden sich nicht nur Unternehmen positionieren, die den deutschen Markt bedienen, sondern aufgrund der zentralen Lage auch jene Anbieter, die europaweit agieren. Gleiches gelte für Großbritannien, das zusätzlich starke internationale Konkurrenz kompensieren müsse. Dafür sei vom Vereinigten Königreich aus die Rückladewahrscheinlichkeit besonders hoch, während die Rücktransporte in den übrigen Teilen Europas wegen ungleich fließender Mengen eher gering ausgelastet seien.

Studie als Optimierungshilfe für Wirtschaft und Logistik

Ergebnisse, die zwar nicht immer positiv sind, den Partnern der Studie bezüglich ihrer Aktivitäten in Europa aber weiterhelfen würden: „Die Analyse zeigt, wie wir unsere Investitionen in Europa verbessern können. Insbesondere die Aufschlüsselung in verschiedene Branchen wird uns helfen, Kunden aus Bereichen zu akquirieren, die wir bisher nicht im Blick hatten“, sagte Dr. Andreas Froschmayer, Corporate Director der Dachser SE. Detlef Stürken, Leiter Logistik der Altana AG fügte hinzu: „Wir nehmen die Studie als Basis, um die Zusammenarbeit mit unseren Dienstleistern zu optimieren und bisherige Schwächen zu reduzieren.“

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