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Redaktion (allg.)

Der Wandel von physischen Arbeitsabläufen hin zu vernetzten, digitalisierten Unternehmensprozessen wird künftig vor allem die Logistik verändern. Das sagen 83 Prozent der Experten, die das Institut für Strategie, Technologie und Organisation (ISTO) an der Ludwig-Maximilians-Universität München zum Thema „Digital Transformation“ befragt hat. Auftraggeber der Studie war die Bamberger Swiss Post Solutions GmbH (SPS), eine Tochter der Schweizerischen Post. Insgesamt nahmen 115 Entscheider aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an der Befragung teil.

Im Bereich Logistik arbeiten demnach bereits heute 60 Prozent der Befragten auf digitaler Basis, 20 Prozent sagen das Gegenteil. Rund 45 Prozent der Firmen wollen ihre Investitionen in digitale Prozesse in den kommenden ein bis drei Jahren erhöhen. Für die strategische Planung und Umsetzung der Digital Transformation wollen rund 70 Prozent der Studienteilnehmer interne und externe Ressourcen nutzen. Drei von zehn Befragten wollen einen „Chief Digital Officer“ im Unternehmen benennen.

Insgesamt halten fast 90 Prozent der Unternehmen das Thema für wichtig oder sehr wichtig – Tendenz steigend. Für 93 Prozent ist das wichtigste Ziel dabei, die Prozesseffizienz zu erhöhen. Die Einsparung von Arbeitszeit hat für 89 Prozent der Entscheider Priorität. Jeweils 80 Prozent der Befragten nannten als Ziele Kosteneinsparungen und einen flexiblen Datenzugriff.

Die größte Herausforderung für den Einsatz von Digital Transformation sehen 40 Prozent in einer fehlenden Gesamtstrategie. Statt vernetzten, bereichsübergreifenden Konzepten seien digitale Insellösungen in der Praxis verbreitet. Nur die Hälfte der Befragten hält es für wahrscheinlich, dass künftig alle Vorgänge papierlos abgewickelt werden. Jedoch glauben 70 Prozent der Entscheider, dass die Bedeutung von mobilen Endgeräten, wie Smartphones oder Tablet-PCs, für die digitale Transformation in Zukunft deutlich steigen wird.

(akw)
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