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Studie: Kosten senken mit Logistik-Kooperationen

Erst an zweiter Stelle setzen die befragten Händler auf Kooperationen mit anderen Händlern oder Lieferanten.

Eine Studie des EHI untersuchte die Möglichkeiten des "Transports in der Handelslogistik". (Foto: carloscastilla, Fotolia)
Eine Studie des EHI untersuchte die Möglichkeiten des "Transports in der Handelslogistik". (Foto: carloscastilla, Fotolia)
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Redaktion (allg.)

Händler sehen großes Einsparpotenzial in Logistikkooperationen mit anderen Händlern oder Lieferanten, so die Ergebnisse einer Umfrage des Handelsforschungsinstituts EHI. Diese würden allerdings bislang noch selten realisiert.

Für die Studie „Transport in der Handelslogistik“ befragte das EHI im Herbst des vergangenen Jahres 32 Handelsunternehmen aus dem Bereich D-A-CH. Drei Viertel kamen aus Deutschland, der Rest je zur Hälfte aus der Schweiz und aus Österreich.

Die Untersuchung hat gezeigt, dass der Transport ein beträchtlicher Kostenfaktor innerhalb der Handelslogistik ist. So gaben die Befragten an, dass er im Schnitt bei 1,80 Euro pro Kilometer liegt. Mehr als die Hälfte der Kosten, 55 Prozent, entfalle auf das Personal, vor allem auf die Fahrer: Jeder kostet die Handelsunternehmen durchschnittlich 43.390 Euro pro Jahr, so die Studie. Gleich hinter diesen Kosten liegen die Treibstoffkosten: Sie nehmen 16 Prozent ein. Die Kosten für die Lkw-Maut kommen der Untersuchung zufolge lediglich auf einen Anteil von vier Prozent.

Tourenplanungssysteme sind Favorit

Um die Kosten zu optimieren, setzen die Händler zunächst auf Tourenplanungssysteme und an zweiter Stelle auf Kooperationen mit anderen Händlern oder Lieferanten.

„Während die Zusammenarbeit mit Logistikdienstleistern bei vielen Händlern gängige Praxis ist, stellen Logistikkooperationen beim Transport zwischen Händlern oder zwischen Händlern und Lieferanten aktuell noch eine Ausnahme dar“, sagt Thomas Kempcke, Leiter Forschungsbereich Logistik im EHI und Autor der Studie.

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Weitere Methoden zur Kostenreduktion seien Insourcing- beziehungsweise Outsourcing-Maßnahmen und Fahrerschulungen, gefolgt von alternativen Antrieben, die im Ranking auf Platz fünf stehen.

asd / tm

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