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Studie: Kosten für Lebensmittelimporte steigen kräftig

„Global food import bill“ nähert sich Allzeithoch.
Lebensmittel zu importieren kostet immer mehr. Zum einen verteuern sich Transporte, aber auch die Preise der Nahrungsmittel steigen. (Symbolfoto: Fotolia/Romario len)
Lebensmittel zu importieren kostet immer mehr. Zum einen verteuern sich Transporte, aber auch die Preise der Nahrungsmittel steigen. (Symbolfoto: Fotolia/Romario len)
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László Dobos

Die Kosten für die globalen Lebensmittelimporte werden 2017 stark steigen. Dies geht aus der Studie „Food Outlook“ hervor, die die Welternährungsorganisation (FAO) kürzlich veröffentlicht hat. Demnach werden 2017 die Länder der Welt zusammengerechnet voraussichtlich 1,32 Billionen US-Dollar ausgeben, um Lebensmittel zu importieren. Dies sei gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 10,6 Prozent. Allerdings bleibe der Wert hinter dem Rekordjahr 2014 mit einem „Global food import bill“ von 1,35 Billionen US-Dollar zurück.

Transportkosten schießen nach oben

Die Untersuchung nennt vor allem größere Mengen und höhere Transportkosten als Gründe für den Anstieg der Gesamtkosten. So seien laut Baltic Dry Index die Durchschnittspreise für das weltweite Verschiffen von Gütern stark gestiegen. Die Preise in den ersten fünf Monaten von 2017 hätten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum verdoppelt. Zudem sei auch der Preisindex für die wichtigsten Grundnahrungsmittel 2017 gestiegen.

Ärmste Länder am meisten betroffen

Von den Ländern, die mehr Lebensmittel einführen als ausführen, werden laut Studie die am wenigsten entwickelten Länder besonders leiden. Die Importkosten für diese Länder würden noch stärker steigen als der globale Durchschnittswert.

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