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Studie: Jedes dritte Unternehmen setzt auf Big Data

KPMG-Studie nimmt Datenanalysen unter die Lupe.
(Foto: Fotolia.com/ Taiga)
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Matthias Pieringer

Gut ein Drittel (35 Prozent) der Unternehmen in Deutschland nutzt Big-Data-Analysen, um große Datenmengen auszuwerten. Dies geht aus der neuen Studie „Daten schaffen Werte 2016“ hervor, die vom Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG in Zusammenarbeit mit Bitkom Research vor Kurzem veröffentlicht wurde. Die Untersuchung fußt auf einer repräsentativen Unternehmensbefragung, an der sich rund 700 Unternehmen mit mindestens 100 Mitarbeitern beteiligten.

In der Umfrage geben vier von fünf Unternehmen (80 Prozent) an, dass relevante Entscheidungen zunehmend auf Erkenntnissen aus der Analyse von Daten basieren. Gut zwei Drittel (69 Prozent) sagen, dass Datenanalysen ein zunehmend entscheidender Baustein für ihre Wertschöpfung sind. Dabei kommen unterschiedliche Auswertungsmethoden zum Einsatz. Knapp die Hälfte (48 Prozent) der Unternehmen verwendet beschreibende beziehungsweise deskriptive Analysen, die Informationen über eine aktuelle Situation liefern. 39 Prozent setzen vorausschauende Analysen ein, die Aussagen über zukünftige Entwicklungen machen.

Stammdaten analysieren

Laut Umfrage sammeln und analysieren alle befragten Unternehmen Stammdaten, die Basisinformationen wie Name und Anschrift eines Kunden oder Spezifikationen eines Produktes umfassen. 86 Prozent werten Kundendaten aus, 79 Prozent analysieren systemisch erstellte Daten, zum Beispiel Sensor- oder Standortdaten, und 70 Prozent nutzen öffentlich verfügbare Daten, beispielsweise Informationen zur ökonomischen Entwicklung.

Rechts- und Sicherheitsbedenken

Die größten Hemmnisse für den Einsatz innovativer Datenanalysen sind nach Aussage der befragten Unternehmen Rechts- und Sicherheitsbedenken sowie ein Mangel an Ressourcen. 60 Prozent der Unternehmen scheuen davor zurück, eigene Daten für Analysezwecke an einen externen Dienstleister weiterzugeben. 55 Prozent der Befragten haben ein unzureichendes Budget und 50 Prozent nicht genügend Datenanalyse-Spezialisten. 41 Prozent sagen, dass es Unklarheiten hinsichtlich der Rechtslage gebe.

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