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Studie: Internet der Dinge als Wachstumstreiber

Digitalisierung soll Logistikbranche Milliardenumsatz bringen.
Der gemeinsame Trendreport von DHL und Cisco zum Thema Internet der Dinge erschien am 15. April. (Grafik: Deutsche Post AG)
Der gemeinsame Trendreport von DHL und Cisco zum Thema Internet der Dinge erschien am 15. April. (Grafik: Deutsche Post AG)
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Sandra Lehmann

Das Internet der Dinge vernetzt nicht nur Mensch und Maschine, es könnte auch zum Wirtschaftstreiber Nummer eins in der Logistik- und Supply-Chain-Wirtschaft werden. Das zeigt eine neue Studie der Deutschen-Post-Tochter DHL, Bonn, und des amerikanischen IT-Unternehmens Cisco Systems, San José, Kalifornien, die am 15. April anlässlich der DHL Global Technology Conference in Dubai vorgestellt wurde.

Vernetzung soll mehr Effizienz im Lager ermöglichen

Der Trendreport geht davon aus, dass das Internet der Dinge vor allem für Unternehmen mit intensiven Supply-Chain- oder Logistikprozessen weitreichende Folgen haben wird. Laut Analyse sollen bis 2020 schätzungsweise 50 Milliarden Geräte mit dem Internet der Dinge verbunden sein (2015: 15 Milliarden vernetzte Geräte), was für die Logistikbranche neue Lieferoptionen auf der sogenannten letzten Meile und effizientere Lager- und Frachttransportprozesse bedeuten könnte. Darüber hinaus könnte die globale digitale Verknüpfung von Menschen, Dingen und Orten die betriebliche Effizienz logistischer Prozesse deutlich steigern, beispielsweise durch die Vernetzung von Paletten, intelligentes Bestandsmanagement und sichere Sendungsverfolgung.

Milliardenwachstum für Logistikwirtschaft vorausgesagt

Die daraus entstehenden Umsatzsteigerungen und Kosteneinsparungen könnten laut DHL und Cisco in den kommenden zehn Jahren ein weltweites Wirtschaftswachstum von insgesamt acht Billionen US-Dollar generieren. Für die Logistik- und Supply-Chain-Wirtschaft würde dies einen wirtschaftlichen Zuwachs von 1,9 Billionen US-Dollar bedeuten.

Derzeit arbeiten DHL und Cisco an einem gemeinsamen Innovationsprojekt zum Thema Internet der Dinge. Hierzu sollen die WLAN-Standortdaten ausgewählter Geräte in einem Lager in nahezu Echtzeit analysiert werden, um schnellere Entscheidungen über ihren optimalen Einsatz treffen zu können.

DHL stellt die Studie als PDF-Download zur Verfügung.

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