Studie: Infrastruktur muss verbessert werden

Chemielogistik im Rheinland steht vor Problemen.
Nadine Bradl

Die Wettbewerbsfähigkeit der rheinländischen Chemie lässt sich nur erhöhen, wenn die Infrastruktur verbessert wird. Das ist ein wesentliches Ergebnis der 59-seitigen Studie „Chemielogistik im Rheinland“, die der Kölner Verein Chemcologne kürzlich vorstellte. „Diese Studie ist ein Beleg dafür, wie wichtig die Infrastruktur gerade auch für die Chemiebranche in NRW ist“, sagte Michael Groschek, Verkehrsminister von Nordrhein-Westfalen. Es müsse mehr Geld in den Erhalt der Verkehrswege investiert werden.

Ausgelöst wurde die Studie 2012 durch die zeitweise Sperrung der Leverkusener Autobahnbrücke für Lastverkehr über 3,5 Tonnen. Viele Auftraggeber und Spediteure waren damals vor große Probleme gestellt, teilt Chemcologne mit. Die Diskussionen rund um die marode Infrastruktur im Köln-Düsseldorfer Raum hätten klargemacht, dass es keine verlässlichen Daten und Fakten zu den logistischen Anforderungen der chemischen Industrie gibt. Die Studie soll nun Knotenpunkte und Engpässe unter Betrachtung aller Verkehrsträger aufzeigen. Untersucht wurden sowohl die Produzentenseite als auch die Anforderungen an die Logistikdienstleister und deren Kapazitäten.

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