Studie: Handhelds fallen 1,7 Mal pro Jahr aus

Reparatur und Ersatz der Geräte dauern länger als drei Tage.

Laut einer Studie von Panasonic fallen Handhelds rund 1,7-mal im Jahr aus. (Symbolbild: Narong Jongsirikul/Fotolia)
Laut einer Studie von Panasonic fallen Handhelds rund 1,7-mal im Jahr aus. (Symbolbild: Narong Jongsirikul/Fotolia)
Sandra Lehmann

Der Ausfall von Handheld-Geräten führt in Unternehmen und bei Mitarbeitern regelmäßig zu Frust und erhöhten Kosten. Das fand der Anbieter Panasonic in einer Studie heraus. Wie das Unternehmen mitteilte, fallen Handhelds mit Barcodelesern im Schnitt 1,7-mal im Jahr aus. Die Reparatur oder Beschaffung eines Ersatzgerätes nimmt zusätzlich bis zu 3,3 Tage oder mehr in Anspruch. Mehr als 71 Prozent der Befragten waren zudem der Ansicht, dass ihr Handheld-Gerät häufiger ausfällt als andere Geräte, die sie benutzen. Allerdings räumten die Studienteilnehmer auch ein, mit Handhelds und Scannern angesichts eines generell hohen Zeitdrucks im Arbeitsumfeld weniger behutsam umzugehen als mit anderen Geräten.

Ausfallgründe vielfältig

Die Gründe für einen Geräteausfall sind laut den Befragten sehr unterschiedlich. So gaben 38 Prozent der Teilnehmer an, ihr Gerät fallen gelassen zu haben. 28 Prozent hatten es in zu heißer Umgebung zurückgelassen, acht Prozent bei zu kalten Umgebungsbedingungen. In 23 Prozent der Fälle war das Gerät defekt, weil es von einem Fahrzeug überrollt worden war, ebenfalls 23 Prozent der Defekte entstanden laut Panasonic durch Unfälle in Verbindung mit Wasser.

Als Hauptgründe für Ausfälle nennt die Studie Probleme mit dem Akku (38 Prozent), Probleme mit dem Touchscreen (36 Prozent), dass das Gerät nicht mehr richtig funktioniert (32 Prozent), der Bildschirm (19 Prozent) oder die Tastatur (21 Prozent) kaputt ist sowie den Ausfall des Barcodescanners (21 Prozent).

Ungenau und langsam

Wie die Studie darüber hinaus zeigte, führen auch korrekt funktionierende Handhelds zu Frust bei Mitarbeitern. So gaben 21 Prozent der Nutzer an, sich häufig über ungenaue und langsame Barcodescanner zu ärgern. 19 Prozent beklagen, dass viele Geräte nicht mit Handschuhen bedient werden könnten, 13 Prozent ist der Scanner laut der Studie grundsätzlich zu schwer. 20 Prozent der Umfrageteilnehmer sind darüber hinaus mit der geringen Akkulaufzeit unzufrieden, acht Prozent bemängeln das generelle Produktdesign der Geräte.

Wunsch nach Optimierung geäußert

Als wichtigste Verbesserungen sehen 37 Prozent der Befragten deshalb eine kratzfeste Beschichtung. 29 Prozent wünschen sich einen gut lesbaren Bildschirm, 27 Prozent eine leichte Reinigung. 25 Prozent der Studienteilnehmer fänden zudem einen Schultergurt hilfreich, um das Gerät besser tragen zu können.

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