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Studie: Gute Stimmung in der Intralogistik

Industrie 4.0 und Automatisierung sind wichtige Zukunftsthemen.
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Nadine Bradl

Wie innovativ ist die Intralogistik? Diese Frage stellte die Ulmer IWL AG in ihrer aktuellen Umfrage „Innovationen in der Intralogistik“. Das Beratungsunternehmen mit Spezialisierung auf Logistikprozesse stellte unter anderem fest: In der Intralogistik herrscht eine sehr positive Grundstimmung. Knapp 80 Prozent der Unternehmen nehmen die Stimmung positiv wahr, keine einzige Firma negativ. Grund für das gute Geschäftsergebnis ist laut Umfrage ein Anstieg an Kundenaufträgen, gefolgt von internen Entscheidungen und Innovationen. Vor allem Logistikplaner und -dienstleister hätten eine Steigerung der Kundenaufträge vermerken können.

Industrie 4.0? Teilweise unbekannt

Beim Thema Innovationen wird Industrie 4.0 am häufigsten genannt. 43 Prozent der Unternehmen sehen hierin ein „großes Potenzial“, 19 Prozent nennen Industrie 4.0 „zukunftsweisend“ – vor allem große Unternehmen. Für sie und mittlere Unternehmen scheint Industrie 4.0 besonders interessant, so IWL. Im Vergleich zu kleinen Unternehmen oder Konzernen würden die Investitionen und der Aufwand zur Umstellung entsprechend prozentual geringer. Zehn Prozent der Befragten ist Industrie 4.0 allerdings gar nicht bekannt.

Aktuell bleiben

Um zukunftsfähig zu bleiben, nennen 50 Prozent der Firmen innovative Applikationen als wichtigsten Punkt für die Intralogistik. Die Entwicklungszyklen in diesem Bereich sind laut IWL entsprechend kurz, was dies erklären könnte. Hier sei es sinnvoll, auf einem aktuellen Stand zu bleiben. Ebenfalls sehen 45 Prozent der Befragten Kommissioniertechnik als potenziell interessanten Bereich für Innovationen an.

Roboter in der Kommissionierung

Auch das Thema Automatisierung hat einen hohen Stellenwert: Mehr als 50 Prozent der Unternehmen geben den Einsatz von Robotern in der Kommissionierung als realistisch an. Den größten Vorteil sehen die Befragten in der geringen Fehlerquote im Vergleich zum Arbeiter sowie die Kostenreduzierung und die Entlastung der Kommissionierer. Die Investitionen im Bereich Automatisierung müssen sich allerdings rechnen. Hier rückt die Amortisationszeit in den Fokus.

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